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NØRD Award 2026

Die Idee hinter dem NØRD Award

Der NØRD Award zeichnet Menschen, Teams und Projekte aus, die den digitalen Wandel in Mecklenburg- Vorpommern aktiv gestalten. Im Mittelpunkt stehen Engagement, Innovationskraft und gesellschaftlicher Mehrwert – egal ob aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung oder Zivilgesellschaft. Der Award wird im Rahmen der NØRD 2026 verliehen und macht digitale Vorbilder sichtbar, vernetzt Akteur:innen und setzt Impulse für eine nachhaltige, gemeinsame Digitalisierungspraxis.

Für wen ist der NØRD Award?

  • Einzelpersonen, die als digitale Vorbilder wirken
  • Teams und Netzwerke, die gemeinsam digitale Lösungen entwickeln
  • Projekte aus
    • Wirtschaft & Gründungsszene
    • Wissenschaft & Lehre
    • Verwaltung, Kommunen & öffentlichen Einrichtungen
    • Zivilgesellschaft, Vereinen, Initiativen & Kultur

Voraussetzung ist ein klarer Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern – durch Wirkung, Einsatzort oder Zielgruppe.

 

Die Kategorien des NØRD Award

Digitalisierung hat viele Gesichter. Mit dem NØRD Award machen wir digitale Vorbilder aus Mecklenburg- Vorpommern sichtbar – von engagierten Einzelpersonen über starke Teams bis hin zu wegweisenden Projekten.

Award-Säule 1: Digitale Macher:innen

Diese Säule würdigt Menschen, Teams und Netzwerke, die durch ihr Engagement digitale Entwicklungen vorantreiben

Smart Community

Digitale Gemeinschaften, Kommunen und Netzwerke mit partizipativen, vernetzten Lösungen.

Team Spirit

Teams, die interdisziplinär, vielfältig und gemeinschaftlich digitale Erfolge erzielen.

Female Pioneers

Persönlichkeiten, die andere für digitale Themen begeistern, fördern und als Vorbild-Person wirken.

Award-Säule 2: Digitale Innovationen

Diese Säule zeichnet Digitalisierungsprojekte mit besonderem gesellschaftlichem und zukunftsorientiertem Mehrwert aus.

Digital Sovereignty & Resilience

Projekte für digitale Sicherheit, Selbstbestimmung und Resilienz.

Green Innovation

Digitale Lösungen und neue Geschäftsmodelle für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.

Digital Living, Working & Care Spaces

Digitale Lösungen in Bezug auf Barrierefreiheit, Inklusion, Integration oder Teilhabe im Alltag, im Berufsleben oder im Versorgungsbereich. 

Digital Experience

Kreative Anwendungen für neue kulturelle, bildungsbezogene oder gesellschaftliche digitale Erlebnisse.

So läuft der NØRD Award 2026 ab

  • Einreichen – Projekte, Teams oder Einzelpersonen können online eingereicht oder nominiert werden.
  • Jurybewertung – Eine Fachjury prüft alle Einreichungen.
  • Shortlist & Voting – Die besten Projekte werden vorgestellt und vom Publikum bewertet.
  • Auszeichnung – Ehrung der Gewinner:innen auf der NØRD 2026.

Wichtige Termine & Deadlines

  • Einreichungsphase: 15. Januar – 15. März 2026
  • Bewertung & Shortlists: Ende März 2026
  • Online-Publikumsvoting: 15. April – 15. Mai 2026
  • Award-Verleihung: 27./28. Mai 2026 im Rahmen der NØRD

 

Hier findest du nochmal alle komprimierten Informationen.

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Kategorie: Digitale Macher:innen

Smart Community

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Smart Community | Schirmherrschaft: Bitkom e.V
André Schade - Hack Space Bützow

Hack Space Bützow

Ich bin André Schade, lebe in Bützow und habe mit dem hack:space einen offenen Ort geschaffen, an dem Menschen Technik gemeinsam verstehen und gestalten. Bei uns treffen sich Erwachsene ohne Hürden zum Austausch über Programmierung, KI und digitale Themen, die unseren Alltag verändern. Wir zeigen, dass digitale Teilhabe auch in kleinen Städten groß wirken kann. Stimme ab dem 15.04.2026 für den hack:space Bützow beim NØRD Award und unterstütze unsere Idee für mehr Wissen und Gemeinschaft vor Ort.
Mehr Infos
Mit dem Innovationsraum CraftLab & dem Bildungsökosystem CraftCoach wurde an der Handwerkskammer Schwerin ein übertragbares Modell moderner beruflicher Bildung entwickelt. Initiiert wird es von Sylvio Brauns, Maler– & Lackierermeister mit nahezu vier Jahrzehnten Erfahrung in der betrieblichen, überbetrieblichen & meisterlichen Ausbildung sowie Digitalisierungsbotschafter des Landes Mecklenburg Vorpommern, gemeinsam mit Daniel Zapel, Experte für digitale Lehre im Bildungs– und Technologiezentrum der Handwerkskammer Schwerin. CraftCoach vernetzt Fachbereiche & verbindet Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik & Gesellschaft. Reale betriebliche Prozesse, unterschiedliche Wirtschaftszweige, echte Softwarelösungen sowie modernste Technologien fließen direkt in die Ausbildung ein. Das System ist konsequent technologieoffen aufgebaut & ermöglicht die zeitnahe Integration neuer technischer Entwicklungen, sodass Ausbildung dauerhaft am aktuellen Stand des technischen Fortschritts ausgerichtet bleibt. CraftLab fungiert als erster Innovationsraum einer Handwerkskammer in Deutschland als physischer Lern– & Entwicklungsraum. CraftCoach ergänzt diesen als digitale Lernbegleitung & verbindet schulische, betriebliche, überbetriebliche & hochschulische Lernorte. Lernprozesse werden strukturiert, dokumentiert & langfristig verfügbar gemacht. Ziel ist die Befähigung von Menschen, sich sicher, verantwortungsvoll & kompetent in der modernen technologischen Arbeitswelt zu bewegen.      
Sektor: Gründungsszene
Smart Community | Schirmherrschaft: Bitkom e.V
Anna-Maria Polkowski - Locamii

Locamii

Locamii macht die Seenplatte erlebbar – Echt. Lokal. Ganzjährig. Wir verbinden Menschen mit kuratierten Hidden Gems ihrer Region: Handwerk, Natur, Leidenschaft – analog und greifbar. Deine Stimme ist eine Stimme für echte Regionalität. Jetzt abstimmen!
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Locamii – Der Kompass für das echte Leben an der Seenplatte Locamii ist die erste kuratierte Erlebnisplattform für die Mecklenburgische und Brandenburgische Seenplatte. Unser Ansatz: keine Massentourismus–Listen, sondern handverlesene Erlebnisse – vom Sauerteig–Workshop in der privaten Backstube bis zur stillen Husky–Wanderung durch den Winterwald. Resonanz, die zeigt: der Markt wartet darauf. Nach nur acht Wochen live: über 82.000 Instagram–Aufrufe, Berichterstattung durch NDR Nordmagazin, Nordkurier und Strelitzius. Die Nachfrage ist real. Was wir machen: Wir kuratieren Hidden Gems – und verbinden leidenschaftliche Locals mit einer qualitätsbewussten Zielgruppe, die gezielt nach analogen Erlebnissen sucht. Ganzjährig, nicht saisonal. Wohin wir wollen: Die Seenplatte ist der Anfang. Das Locamii-Prinzip - Qualität, Lokalität, Authentizität - soll auf weitere Regionen ausgeweitet werden: Spreewald, Ostseeküste, und darüber hinaus. Eine Stimme für Locamii ist eine Stimme für nachhaltigen Regionaltourismus und mutiges Unternehmertum aus dem Norden.
Sektor: Gründungsszene
Smart Community | Schirmherrschaft: Bitkom e.V
Jan-Henrik Hempel - Schafe vorm Fenster

Schafe vorm Fenster

Als KI–gestützter Dorfkalender vernetzt „Schafe vorm Fenster“ Bürger:innen, Vereine und Kommunen. Wir machen lokales Leben – vom Bäckerauto bis zum Vereinsfest – kontextübergreifend sichtbar. Barrierefreiheit und Inklusion garantieren Teilhabe für alle Generationen. Durch die Bündelung von Komplexität mittels KI fördern wir das Engagement und stärken die digitale Souveränität. Das Ergebnis ist ein fester sozialer Zusammenhalt im ländlichen Raum MV – smart, offen und radikal einfach.
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Das Herzstück einer Smart Community ist das soziale Gefüge. „Schafe vorm Fenster“ vernetzt Bürger:innen, Vereine und Kommunen, um das Dorfleben in seiner ganzen Breite sichtbar zu machen – vom Bäckerauto über das Vereinsfest bis hin zu demokratischen Formaten. Zusammen mit Projekten wie „Aller.Land“ oder „Demokratie leben!“ schaffen wir einen digitalen „Common Ground“, der das Miteinander stärkt und Menschen im analogen Raum zusammenbringt. Der entscheidende Mehrwert liegt in der Unterstützung derer, die das Dorfleben tragen: dem Ehrenamt. Wir wissen, dass Kommunikation oft eine Hürde ist. Deshalb ist Technik bei uns nur Mittel zum Zweck, um wertvolle Zeit für die Gemeinschaft freizuschaufeln. Wir sammeln Termine genau dort ein, wo sie heute schon sind: Wir lesen Daten von Webseiten aus, binden bestehende Kalender und Datenbanken an oder wandeln ein einfaches WhatsApp–Foto eines gedruckten Flyers mittels KI in einen strukturierten Termin um. Durch diese automatisierte, kontextübergreifende Bündelung und die intelligente Ausspielung nach Umkreisrelevanz entsteht ein Dorfkalender, der für jeden Bürger:innen individuell wertvoll ist. Unsere Lösung ist radikal niederschwellig: Ohne App–Download oder Login erhalten alle Generationen barrierefreien Zugang zu Informationen. Wir bieten Gemeinden eine nachhaltige, schlüsselfertige Infrastruktur, die die digitale Souveränität vor Ort sichert. So wird Technik zum unsichtbaren, effizienten Dienstboten für ein lebendiges Miteinander in unserer Region.
Sektor: Gründungsszene

Team Spirit

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Team Spirit | Schirmherrschaft: Minister für Inneres und Bau, Herr Christian Pegel
Dr. Julia Tiemann-Kollipost - Geschäftsstelle IT-Planungsrat

Geschäftsstelle IT-Planungsrat

Vom Maschinenraum des IT–Planungsrats bis zur großen Bühne in Warnemünde: Ein unschlagbares Team hat 2025/26 das Unmögliche möglich gemacht. Trotz personeller Umbrüche hat das Team um Dr. Julia Tiemann–Kollipost und viele weiteren Helfer:innen nicht nur die Strukturen des IT–PLR modernisiert, sondern parallel dazu den 14. Fachkongress gerockt. Wir haben bewiesen, dass interdisziplinärer Zusammenhalt Berge versetzt. Hat Euch unser Spirit begeistert? Dann gebt uns eure Stimme!
Mehr Infos
Über Grenzen hinweg: Wie MV den IT–Planungsrat und Fachkongress zum Leuchten brachte Digitale Transformation ist ein Mannschaftssport – besonders wenn das Spielfeld extrem anspruchsvoll ist. Das Jahr 2025 unter dem Vorsitz von MV im IT–Planungsrat war geprägt von internen und personellen Herausforderungen, Ressortwechsel und Umzug der Geschäftsstelle. Doch das Kernteam um Dr. Julia Tiemann–Kollipost bewies eine Resilienz, die die Werte der Award–Säule „Team Spirit“ perfekt verkörpert. Während parallel die Mammut–Aufgabe des 14. Fachkongresses in Rostock–Warnemünde vorbereitet wurde, setzte das Team tiefgreifende Reformen um: • Strukturelle Erneuerung: Anpassung der Geschäftsordnung innerhalb von drei Monaten, Reorganisation der AL–Runde (geleitet durch RL Anett Witt) sowie Neugestaltung des Sitzungslaufs und der Portfoliosteuerung. • Innovation & Strategie: Etablierung neuer Formate wie „Geschäftsstellen im Gespräch“ und aktive Mitgestaltung der Föderalen Digitalstrategie. Dieser Erfolg war nur möglich durch die beeindruckende Unterstützung zahlreicher freiwilliger Helfer:innen aus dem Ministerium für Finanzen und Digitalisierung MV und nachgeordneten Behörden. Wir haben Hierarchien flach gehalten, Kompetenzen fließen lassen und in stressigen Momenten füreinander eingestanden. Dieser Kongress und die geleistete Reformarbeit sind Symbole für eine neue, mutige Arbeitskultur in der Verwaltung von MV.
Sektor: Verwaltung
Team Spirit | Schirmherrschaft: Minister für Inneres und Bau, Herr Christian Pegel
hepster

Team hepster

hepster zeigt, wie KI fester Teil des Alltags wird: als Teamleistung. Was mit einem freiwilligen AI Club begann, ist heute ein zentraler Teil unserer Wertschöpfung. Fachbereiche und IT entwickeln gemeinsam Lösungen, die im Tagesgeschäft messbar wirken. Unser Ansatz: nicht über AI reden, sondern sie gemeinsam nutzen. Keine Buzzwords, keine Show – nur echte Anwendung. Das ganze Team arbeitet und denkt AI–orientiert, die IT gibt den Rahmen und unterstützt.
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Was, wenn KI kein Projekt ist, sondern ganz normaler Arbeitsalltag? Bei hepster ist genau das der Fall. Hier ist KI kein isoliertes IT–Thema mehr, sondern echte Teamarbeit. Unsere Reise begann mit einem freiwilligen AI Club. Ein kleines Team aus IT, Claims, Customer Support, Data und Produktentwicklung hat sich zusammengefunden, um neue Technologien auszuprobieren und konkrete Anwendungsfälle zu bauen. Ohne Vorgaben, aber mit viel Neugier. Mit der Zeit ist daraus etwas Größeres entstanden. Heute ist AI bei hepster entlang der gesamten Wertschöpfungskette angekommen. Fachbereiche bringen ihre Herausforderungen ein, gemeinsam mit der IT entstehen Lösungen, die direkt im Alltag genutzt werden. So entstehen konkrete Anwendungen: automatisierte Verarbeitung von Schadendokumenten, intelligente Priorisierung im Support, AI Agents für Produkt– und Portfolioarbeit oder virtuelle Assistenten für Fachbereiche. Ein besonderer Ansatz: Wir übersetzen Programmcode in verständliche Prozessdarstellungen. So verstehen Fachbereiche Systeme nicht nur, sie gestalten sie aktiv mit. Änderungen fließen direkt zurück in Code. Was uns unterscheidet, ist nicht die Technologie. Es ist die Art, wie wir sie nutzen: gemeinsam, pragmatisch, im Alltag verankert. Unser Anspruch ist einfach: AI soll Menschen unterstützen, nicht ersetzen. Und sie soll dort wirken, wo sie gebraucht wird. Oder anders gesagt: Bei hepster wird AI nicht gedacht, sondern gemacht. Von einem Team, das aus vielen Teams besteht.
Sektor: Verwaltung
Team Spirit | Schirmherrschaft: Minister für Inneres und Bau, Herr Christian Pegel
arztkonsultation

arztkonsultation

25 Mitarbeitende. Ein Familienunternehmen in Schwerin. Über 2,5 Millionen Videosprechstunden, 8.000+ Kund:innen, 20 % Marktanteil – alles entwickelt und betrieben in MV. Unser Team verbindet Technik mit Versorgungsrealität: von der Arztpraxis über Telepflege bis zur Kinderversorgung auf dem Land. Keine Silos, kurze Wege, ein gemeinsames Ziel. Wir zeigen, dass ein kleines Team aus Mecklenburg–Vorpommern einen ganzen Markt bewegen kann.
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Telemedizin klingt nach Großstadt, nach Startups in Berlin oder München. Unsere Geschichte beginnt anders: in Schwerin, 2014, als Familienunternehmen. Seitdem hat unser Team aus rund 25 Mitarbeitenden etwas geschafft, das viele nicht für möglich gehalten hätten: Vom Standort Mecklenburg–Vorpommern aus sind wir zu Deutschlands führendem unabhängigen Videosprechstunden–Anbieter geworden. Über 2,5 Millionen Videosprechstunden, mehr als 8.000 Kund:innen, rund 20 Prozent Marktanteil – entwickelt, gehostet und betreut in Schwerin. Was uns ausmacht, ist nicht die Größe, sondern wie wir zusammenarbeiten. Entwickler:innen, die verstehen, wie eine Arztpraxis tickt. Support–Kolleg:innen, die rund um die Uhr erreichbar sind. Berater:innen, die gemeinsam mit Kliniken und Universitäten hybride Versorgungsmodelle aufbauen. Bei uns gibt es keine Silos – nur ein Team, das an einem Strang zieht. Dieses Team hat Videosprechstunden in Arztpraxen gebracht, Telepflege ermöglicht, digitale Begutachtungsverfahren aufgebaut und arbeitet aktuell daran, Kindern in unterversorgten Regionen Zugang zu Fachärzt:innen zu verschaffen. Alles von hier aus. Wir zeigen, dass Healthcare–Innovation nicht an den Standort gebunden ist – sondern an die Menschen, die sie machen. Genau dafür steht Team Spirit. Stimmt für uns, wenn ihr findet, dass ein kleines Team aus MV Großes bewegen kann.
Sektor: Gesellschaft

Female Pioneers

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Female Pioneers | Schirmherrschaft: Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz des Landes MV, Frau Jacqueline Bernhardt
Heide Schneider (frauheide®) - KI-Camper®

frauheide® - KI-Camper®

Sie kennt Campingplätze nicht aus dem Lehrbuch. Sie lebt darin. Heide Schneider rollt mit ihrem Camper direkt zu den Plätzen und hat KI im Gepäck. Ein Campingplatz in Mecklenburg–Vorpommern hat als Erster Ja gesagt. Spontan. Mutig. Auf dem Caravan Salon 2025. Heute läuft dort ein KI–Telefonassistent, der das Team täglich entlastet: weniger Stress an der Rezeption, mehr Zeit für echte Gastfreundschaft. Echte Praxis. Echter Mut. Echte Wirkung. Gib Heide deine Stimme – für Innovation, die ankommt.
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Heide Schneider spricht nicht über Campingplätze. Sie ist auf ihnen. Ihr Büro hat Räder. Ihr Werkzeug ist KI. Und ihr Versprechen ist simpel: Ich komme zu dir, schaue mir deinen Alltag an – und dann setzen wir gemeinsam um. Direkt vor Ort. Im laufenden Betrieb. Im Tempo des Platzes. Als eine der ersten TÜV–zertifizierten KI–Workshoptrainerinnen Deutschlands weiß sie genau, was auf Campingplätzen wirklich passiert: Das Telefon klingelt ohne Pause. Gäste stehen an der Rezeption. Die Saison läuft auf Hochtouren. Und irgendwo dazwischen soll auch noch Digitalisierung stattfinden. Auf dem Caravan Salon 2025 hat ein Campingplatz aus Mecklenburg–Vorpommern spontan Ja gesagt. Keine langen Konzepte. Kein IT–Projekt. Einfach anfangen – mit jemandem, die Camping versteht und KI im Gepäck hat. Gemeinsam wurde ein KI–Telefonassistent eingeführt, der häufige Gästefragen sofort beantwortet – Öffnungszeiten, Preise, Anreise, Ausstattung. Das Team atmet durch. Die Gäste bekommen schnelle, freundliche Antworten. Und der persönliche Kontakt bleibt genau dort, wo er hingehört: beim Menschen. Dieser erste mutige Platz in Mecklenburg–Vorpommern wurde zum Vorbild für viele weitere Betriebe in Deutschland. Nicht weil die Technologie so beeindruckend ist. Sondern weil jemand mit Camping im Blut und KI im Gepäck einfach vorgefahren ist – und gezeigt hat, dass es geht. Gib deine Stimme – für eine Frau, die versteht, wie Camping wirklich funktioniert. Und die KI dahin bringt, wo sie gebraucht wird.
Sektor: Gründungsszene
Female Pioneers | Schirmherrschaft: Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz des Landes MV, Frau Jacqueline Bernhardt
Katja Fröhlich

Katja Fröhlich

Mehr Perspektiven machen Technologie besser. Mehr Frauen in Tech verändern, wie sie gedacht und gebaut wird. Technologie sollte Menschen den Rücken freihalten – nicht sie ausbremsen. Genau daran arbeite ich: IT und Business zusammenbringen, echte Zusammenarbeit schaffen und Teams stärken. Als Frau in einer Tech–Führungsrolle in MV setze ich bewusst ein Zeichen und fördere gezielt weiblichen Nachwuchs – damit Fortschritt für alle besser funktioniert.
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Vielfältigkeit ermöglicht andere Blickwinkel und Technologie, die möglichst viele Menschen mitnimmt und ihnen hilft. Genau das treibt mich an. Ich arbeite generell am liebsten an der Schnittstelle zwischen mehreren Welten. Meine Stärke ist es, diese zusammenzubringen, Perspektiven zu übersetzen und daraus echte Zusammenarbeit zu machen. Technologie ist niemals kein Selbstzweck. Sie ist dann gut, wenn sie Menschen den Rücken freihält: für die Dinge, die nur Menschen wirklich gut können. Das geht aus meiner Sicht am besten mit gemischten Teams mit viel Vertrauen und viel Humor: Bei hepster heißen Systemversionen zum Beispiel nicht 2.0 oder 3.0, sondern 4.2 – eine Anspielung auf „42“ als die Antwort auf alles. Soviel Zeit und Spaß muss sein. In Mecklenburg–Vorpommern und in Deutschland insgesamnt sind Frauen in technischen Führungsrollen noch immer unterrepräsentiert. Genau deshalb ist Sichtbarkeit wichtig. Mehr Frauen in der Technologie verändern nicht nur Teams, sondern die Produkte selbst. Unterschiedliche Perspektiven führen zu besseren Lösungen. Genau diese Vielfalt brauchen wir. Dieses Prinzip wird weitergegeben: als Mentorin, unter anderem bei Women in Tech e.V., und im Alltag als Führungskraft. Ziel ist und bleibt, Hürden abzubauen, Potenziale sichtbar zu machen und zu zeigen, dass Technik allen offen steht.
Sektor: Gesellschaft
Female Pioneers | Schirmherrschaft: Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz des Landes MV, Frau Jacqueline Bernhardt
Christin Krämer

Christin Krämer

Mein Streben ist es, den Landkreis Vorpommern–Greifswald, soweit dies in meinen Bereichen möglich ist, in der Digitalisierung, zu unterstützen. Vorrangig geht es mir darum, die vorhandenen Programme zu nutzen, die Daten daraus zu ziehen und zu erweitern. Ferner die Daten auf die Bedürfnisse der einzelnen Sachgebiete anzupassen, damit diese bei ihren Stellungnahmen genutzt werden können und nur noch die fachliche Stellung erfolgt. So werden Mitarbeiterressourcen effektiv eingesetzt.
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Meine Name ist Christin Krämer. Aus dem Rechtsbereich bin ich zur Verwaltung gestoßen. Als zuständige Sachbearbeiterin für Infrastrukturvorhaben und Bauvorbescheide arbeite ich seit Juli 2024 beim Landkreis Vorpommern–Greifswald. Um Kollegen und mir die Arbeit zu erleichtern, versuche ich stetig digitale Lösungen zu finden, die bei der täglichen Arbeit einfach integriet werden können. So können Zeit, Material und Kosten für Papier oder Porto eingespart werden. Infrastrukturvorhaben des Landkreises werden nur noch digital bearbeitet. Bei meiner Arbeit in der Bauleitplanung bin ich u.a. für den Bereich Infrastrukturvorhaben als Koordinierungsstelle tätig und gebe auch selbst eine Stellungnahme als Träger öffentlicher Belange ab. Hier wurde das Kartenmaterial im kvwmap digitalisiert und eine Fachdatenverschneidung mit ggf. Textbausteinen eingerichtet. Sinn und Zweck ist es bei größeren Kabeltrassen oder umfangreichen Infrastrukturvorhaben mittels Shape–Dateien die Karten im kvwmap digital nach den Bedürfnissen der einzelnen Sachgebiete auszugeben. Auf dieser Grundlage habe ich das Sachgebiet Baulasten und Bauleitplanung aus dem Bauamt zu ähnlichen Vorhaben meine Erfahrungen und Ideen für die Umsetzung weitergegeben. Gerne bin ich im Austausch mit Kollegen, wie deren Arbeit und die eigene mittels digitaler Lösungen schneller umgesetzt werden kann. Hier gebe ich meine Erfahrungen und Kenntnisse weiter und begeistere mich für digitale Themen.
Sektor: Verwaltung
Überschrift Award - Text
Kategorie: Digitale Innovationen

Digital Experience

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Digital Experience | Schirmherrschaft: Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Mecklenburg Vorpommern e.V. (DEHOGA MV)
Sylvio Brauns

CraftLab, der Innovationsraum

CraftLab, der Innovationsraum & CraftCoach, der digitale Lernbegleiter, bilden ein übertragbares Bildungsökosystem, das Fachbereiche, Lernorte und gesellschaftliche Akteure miteinander vernetzt. Reale Prozesse aus Wirtschaft und Betrieben, echte Softwarelösungen sowie moderne, technologieoffene Anwendungen fließen direkt in die Ausbildung ein. Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik arbeiten partizipativ zusammen, um Fachkräfte zu befähigen, sich souverän und verantwortungsvoll in der modernen technologischen Arbeitswelt zu bewegen, jetzt und in Zukunft.
Mehr Infos
Mit dem Innovationsraum CraftLab & dem Bildungsökosystem CraftCoach wurde an der Handwerkskammer Schwerin ein übertragbares Modell moderner beruflicher Bildung entwickelt. Initiiert wird es von Sylvio Brauns, Maler– & Lackierermeister mit nahezu vier Jahrzehnten Erfahrung in der betrieblichen, überbetrieblichen & meisterlichen Ausbildung sowie Digitalisierungsbotschafter des Landes Mecklenburg Vorpommern, gemeinsam mit Daniel Zapel, Experte für digitale Lehre im Bildungs und Technologiezentrum der Handwerkskammer Schwerin. CraftCoach vernetzt Fachbereiche & verbindet Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik & Gesellschaft. Reale betriebliche Prozesse, unterschiedliche Wirtschaftszweige, echte Softwarelösungen sowie modernste Technologien fließen direkt in die Ausbildung ein. Das System ist konsequent technologieoffen aufgebaut & ermöglicht die zeitnahe Integration neuer technischer Entwicklungen, sodass Ausbildung dauerhaft am aktuellen Stand des technischen Fortschritts ausgerichtet bleibt. CraftLab fungiert als erster Innovationsraum einer Handwerkskammer in Deutschland als physischer Lern– & Entwicklungsraum. CraftCoach ergänzt diesen als digitale Lernbegleitung & verbindet schulische, betriebliche, überbetriebliche & hochschulische Lernorte. Lernprozesse werden strukturiert, dokumentiert & langfristig verfügbar gemacht. Ziel ist die Befähigung von Menschen, sich sicher, verantwortungsvoll & kompetent in der modernen technologischen Arbeitswelt zu bewegen.      
Sektor: Wissenschaft und Lehre
Digital Experience | Schirmherrschaft: Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Mecklenburg Vorpommern e.V. (DEHOGA MV)
MIF MediaLab

MIF MediaLab

Das MIF MediaLab ist besonders geeignet für die Kategorie Digital Experience, da es digitale Technologien als erlebbare, partizipative Räume gestaltet. Teilnehmende entwickeln aktiv eigene Medienprojekte und erleben digitale Selbstwirksamkeit. Durch niedrigschwellige Zugänge verbindet das Projekt Kreativität, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe und schafft nachhaltige digitale Erfahrungen mit hoher Relevanz.
Mehr Infos
Das MIF MediaLab ist ein mobiles, außerschulisches Bildungsformat der Medienwerkstatt Identity Films e.V., das digitale Technologien als interaktive Erfahrungsräume zugänglich macht. Im Fokus steht das aktive Erleben: Kinder und Jugendliche entwickeln eigene Medienprojekte – von Robotik&Coding und Making&DIY über Stop–Motion bis hin zu einfachen Games oder interaktiven Storys. Dabei verbinden sie kreative Prozesse mit technischem Verständnis und lernen, digitale Werkzeuge selbstbestimmt zu nutzen. Das MediaLab arbeitet bewusst niedrigschwellig und richtet sich insbesondere an junge Menschen in sozioökonomisch benachteiligten Lebenslagen sowie im ländlichen Raum. Durch mobile Einsätze in Schulen, Horten, Bibliotheken und Jugendzentren werden Zugangsbarrieren reduziert und digitale Bildung vor Ort ermöglicht. Methodisch basiert das Projekt auf Partizipation und Design–Research: Inhalte entstehen gemeinsam mit den Teilnehmenden, werden prototypisch erprobt und reflektiert. So entstehen sowohl sichtbare Medienprodukte als auch nachhaltige Lernerfahrungen. Das MIF MediaLab stärkt digitale Kompetenzen, Kreativität, Teamarbeit und Selbstwirksamkeit. Es schafft Räume für Ausdruck, Teilhabe und Mitgestaltung und macht digitale Technologien als Werkzeug für gesellschaftliches Engagement erfahrbar.     
Sektor: Verwaltung
Digital Experience | Schirmherrschaft: Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Mecklenburg Vorpommern e.V. (DEHOGA MV)
zeitreise-wismar

zeitreise-wismar

Das Wismarer Archiv hat die Corona–Zeit genutzt, um mit Hilfe von Fördermitteln mit seinen Nutzenden in Kontakt zu bleiben. Dafür wurde die sehr gut genutzte Seite wwww.zeitreise–wismar.de entwickelt, die wichtige Informationen zur Stadtgeschichte aufbereitet und eine moderne Form der Kommunikation eröffnet.
Mehr Infos
Seit 2021 mit Fördermitteln des Bundes eingerichtete, aktuell gepflegte und sehr gut nachgefragte Homepage des Archivs der Hansestadt Wismar als modernes Kommunikationsmittel für Interessenten weltweit (auf diesem Weg Kontakte nach Argentinien, Australien, Chile, China, Kanada, USA und ganz Europa). Bereitstellung von zahlreichen, teilweise mit KI aus der alten Schrift übertragenen Quellen, Nachschlagewerken, Sammlungsgut, eines Stadtrundgangs, in dem Sehenswürdigkeiten, die teilweise im 2. Weltkrieg, teils früher zerstört wurden, ebenso gezeigt werden wie eine Stadtbildaufnahme Haus für Haus (heute und früher), Stadtansichten über die Jahrhunderte, Möglichkeiten zur Komplett–Recherche in den Beständen mit unmittelbarer Bestellmöglichkeit, Empfehlungen zum Weiterforschen, –lesen und –entdecken. Die Homepage ist das Ergebnis mehrerer aufeinander abgestimmter Projekte, die durch den Archivverein (z.B. eigene Unterseite zum Stadtgrün) und das Archiv (z.B. Übersetzung häufig nachgefragter historischer Dokumente wie Kirchenbücher, Akten zum Handwerk oder Gerichtsakten mittels transkribus) aufgelegt wurden. Aktuell werden m.H. der Greifswalder Universitätsbibliothek alle Wismarer Zeitungen seit 1683 bis 2020 durchsuchbar gemacht und über die Deutsche Digitale Bibliothek online gestellt. Die Zeitungen werden ebenfalls auf der Seite präsentiert, ihre Auswertung wird einen großen Schub für Vereine und Einzelpersonen, für Ahnen– und Heimatforscher sowie die Wissenschaft bedeuten.
Sektor: Gesellschaft

Digital Living, Working & Care Spaces

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Digital Living, Working & Care Spaces | Schirmherrschaft: Kuratorium Gesundheitswirtschaft der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern
PflegeLab

PflegeLab

Das PflegeLab schafft ein physisch–digitales Erlebnis, welches Studierende in eine realistische Pflegesituation versetzt. Das ist keine klassische Vorlesung, sondern eine Experience–Umgebung, ein Ökosystem der Digitalisierung und Automatisierung der Pflege im ländlichen Raum. Es macht greifbar, wie sich Digitalisierung im Pflegealltag anfühlt – für Studierende und Interessierte aus der Praxis. Es verbindet digitale Bildungsinnovation mit gesellschaftlicher Relevanz.
Mehr Infos
Wer behauptet, ländlicher Raum und High–Tech passten nicht zusammen, irrt. Im PflegeLab, der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Wismar, wird mitten in Mecklenburg–Vorpommern eine Antwort auf den realen Pflegenotstand entwickelt. Das Labor ist ein hybrider Lernort: Ein modern ausgestatteter Workshop–Bereich grenzt direkt an ein simuliertes Patientenzimmer. Hier entsteht das Bild eines virtuellen Pflegeheims, das darauf abzielt, Menschen so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden zu unterstützen. Zum Einsatz kommen intelligente Pflegebetten, Smart–Home–Sensorik, Wearables und VR–Brillen für das Health–Metaverse, die Demenzbegleitung sowie ein Roboterhund für Automatisierung und Interaktion. Eine föderierte Health–Cloud aggregiert diese Daten sicher und datenschutzkonform in Echtzeit. Das Besondere: Das PflegeLab ist kein statisches Exponat, sondern der rote Faden des gesamten Wirtschaftsinformatik–Studiums. Studierende arbeiten an realen Fragen – etwa zur KI–gestützten Sturzerkennung oder zum Aufbau digitaler Zwillinge. Dabei wird interdisziplinär zwischen Wirtschaftsinformatik und Medizintechnik gedacht. Technologie allein löst den Fachkräftemangel nicht, aber Technologie, die die Realität der Pflege versteht. So bereitet das PflegeLab die nächste Generation darauf vor, innovative Lösungen für eine alternde Gesellschaft zu schaffen.
Sektor: Gesellschaft
Digital Living, Working & Care Spaces | Schirmherrschaft: Kuratorium Gesundheitswirtschaft der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Uwe Johnson-Bibliothek

Uwe Johnson-Bibliothek

Wir bieten digitale Teilhabe und vermitteln niederschwellig Digital– und Technikkompetenz vor Ort. Von Mitmachangeboten bis freiem WLAN, in der Ausleihe mit Digital–, Hybrid– und haptischen Medien und in Bibliothekspädagogik und Veranstaltungen von Coding über KI bis Stop–Motion.
Mehr Infos
Die Uwe Johnson–Bibliothek ist die öffentliche Bibliothek der Barlachstadt Güstrow. Wir setzen seit 2019 Digital– und Technikkompetenz als einen integralen Bestandteil der Medien–Versorgung um und stehen als Vorbild für digitale Teilhabe in MV. 2022 erhielten wir u.a. dafür den Bundespreis „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“. Das Pilotprojekt wurde mittlerweile von 16 weiteren öffentlichen Bibliotheken in MV übernommen. Wir bieten vor Ort freies WLAN, Stationen zum Ausprobieren technischer Prinzipien, flexiblen Arbeitsraum mit Smartboard, einen Makerspace und über 200 digitale Boardstories der Plattform Onilo. Wir bieten zur Leihe über 90.000 E–Medien im Onleihe–Verbund, über 3.500 wechselnde Filme im Streaming–Verbund, 36.744 Medien in der Ausleihe, davon eine große Anzahl Hybrid–Medien wie Edurinos, Tiptoi oder in der Bibliothek der Dinge so unterschiedliches wie eine VR–Brille, Lernplatinen und Lernroboter oder ein Streaming–Set samt Green Screen. Mit der Digitalisierung der unikalen Bestände der Historischen Bibliothek Güstrow haben wir zudem einen Beitrag zur Digitalisierung des Kulturguts geleistet. Wir vermitteln Digitalkompetenz in der Bibliothekspädagogik u.a. zu Coding mit Lernrobotern, zu CAD mit dem 3D–Druck, zur digitalen Bildgestaltung mit Stop–Motion–Film und zur digitalen Recherche. Und wir vermitteln Digitalkompetenz in unseren Veranstaltungen, sei es zur mit Aktionstagen zur Internetsicherheit, zu KI o.a.
Sektor: Wissenschaft und Lehre
Digital Living, Working & Care Spaces | Schirmherrschaft: Kuratorium Gesundheitswirtschaft der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Hybride Versorgung in MV

Hybride Versorgung in MV

Telemedizinische Kinderversorgung Grevesmühlen. Kein Kinderarzt seit Jahren. 10.000 Einwohner:innen, ländliches MV. Unsere Lösung: In einer Sana–Hausarztpraxis vor Ort haben wir mit der Universitätsmedizin Rostock einen telemedizinischen Behandlungsplatz eingerichtet. Eltern buchen online, kommen in die Praxis – Kinderärzt:innen aus Rostock werden per Video zugeschaltet. Keine neue Praxis nötig, Fachkompetenz kommt digital. Übertragbar auf jede Region, in der Ärzt:innen fehlen.
Mehr Infos
In Grevesmühlen gibt es seit Jahren keinen Kinderarzt mehr. 10.000 Einwohner:innen, ländlicher Raum, Mecklenburg–Vorpommern. Für Familien heißt das: weite Wege, lange Wartezeiten, im schlimmsten Fall eine verzögerte Behandlung ihrer Kinder. Wir haben das nicht hingenommen. In einer Kooperation zwischen der Universitätsmedizin Rostock und den Sana Kliniken haben wir in einer bestehenden hausärztlichen Praxis vor Ort einen telemedizinischen Behandlungsplatz eingerichtet. Eltern buchen online einen Termin, kommen mit ihrem Kind in die vertraute Praxis – und werden dort per Videosprechstunde mit Kinderärzt:innen der Rostocker Universitätsklinik verbunden. Medizinisches Personal vor Ort betreut die Familien, die Fachexpertise kommt digital dazu. Das Prinzip ist einfach: Wir bauen keine neuen Praxen. Wir bringen die Fachkompetenz dorthin, wo sie fehlt – digital, in Echtzeit, in bestehender Infrastruktur. Bewusst haben wir bei den Schwächsten angefangen: bei Kindern. Denn jedes Kind in MV verdient eine wohnortnahe, hochwertige medizinische Versorgung – egal ob in Rostock oder in Grevesmühlen. Unser Pilotprojekt zeigt, wie überregionale Facharztversorgung auf dem Land funktionieren kann. Und es ist übertragbar: auf andere Fachrichtungen, andere Regionen, überall dort, wo Ärzt:innen fehlen. Davon gibt es in Mecklenburg–Vorpommern leider genug.
Sektor: Gesellschaft

Digital Sovereignty & Resilience

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Digital Sovereignty & Resilience | Schirmherrschaft: Minister für Finanzen und Digitalisierung des Landes MV, Herr Dr. Heiko Geue
Skalvar Technologies - Marco Berg

Skalvar Technologies

Skalvarnet – Die Zukunft der Cybersecurity beginnt hier. Stell dir vor, deine Lieferkette warnt dich vor einem Angriff, der noch gar nicht begonnen hat. Unsere Plattform Skalvarnet macht genau das möglich: Graph Neural Networks analysieren Millionen von Risikosignalen und sagen Cyberattacken voraus, bevor Hacker zuschlagen. Je mehr Unternehmen mitmachen, desto sicherer werden alle. Ein Schutzschild, das mitwächst. Made in Germany, built for Europe. Vote jetzt!
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Skalvar Technologies ist ein Startup aus Wismar, das Künstliche Intelligenz und Cybersecurity vereint, um komplexe Lieferketten gegen Cyberangriffe abzusichern. Wir arbeiten an einer Technologie, die Bedrohungen nicht nur erkennt – sondern sie vorhersagt. Das Herzstück ist Skalvarnet, eine cloudbasierte Plattform auf Basis von Graph Neural Networks (GNN). Während klassische Sicherheitslösungen Lieferanten isoliert betrachten, modelliert die GNN–Architektur gesamte Lieferkettennetzwerke als dynamische Graphstrukturen – über mehrere Ebenen hinweg. Jeder Knoten repräsentiert ein Unternehmen, jede Kante eine Abhängigkeit. So werden Risikopfade sichtbar, die konventionelle Systeme nicht erfassen. Die Plattform verarbeitet in Echtzeit OSINT–Datenfeeds, Schwachstellenmeldungen und CERT–Informationen, kombiniert diese mittels NLP–basierter Nachrichtenklassifikation mit internen Sicherheitsprofilen und speist alles in ein GNN–basiertes Risikoausbreitungsmodell ein. Zeitreihenanalysen prognostizieren dabei, welche Unternehmen wann betroffen sein könnten. Das Ergebnis: Cyberangriffe werden nicht erkannt, sondern vorhergesagt. Autonome AI–Agents durchsuchen das Netzwerk kontinuierlich, simulieren Angriffsszenarien wie DDoS– oder State–Aligned–Attacks und generieren automatisierte Handlungsempfehlungen. Jedes Unternehmen, das dem Netzwerk beitritt, liefert neue Datenpunkte, die das GNN–Modell trainieren und die Prognosequalität für alle verbessern.
Sektor: Gesellschaft
Digital Sovereignty & Resilience | Schirmherrschaft: Minister für Finanzen und Digitalisierung des Landes MV, Herr Dr. Heiko Geue
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APT GmbH

Die APT GmbH aus Wismar denkt IT–Sicherheit neu: Mit der geplanten APT EDCAP entsteht eine KI–gestützte Plattform, die Cyberangriffe erkennt, bewertet und automatisch compliance–konform dokumentiert. Forensik, Regulierung und Cyber–Assurance vereint in einer Lösung – für echte Sicherheit, messbare Reife und schnelle Reaktion im Ernstfall.
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Cyberangriffe werden komplexer – und Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Vorfälle schnell zu verstehen, richtig zu bewerten und angemessen zu reagieren. Genau hier setzt die APT GmbH aus Wismar an: Mit fundierter Erfahrung in IT–Sicherheit, Compliance und praxisnahen Trainings kennt die APT die realen Herausforderungen im Ernstfall. Mit APT EDCAP entsteht eine KI–basierte Plattform, die Sicherheitsvorfälle automatisiert erkennt, analysiert und in ihren Auswirkungen einordnet. Technische Forensik, strukturierte Bewertung und Compliance–Anforderungen werden in einer integrierten Lösung zusammengeführt. Unternehmen erhalten eine klare Entscheidungsgrundlage, priorisieren Maßnahmen schneller und behalten gleichzeitig regulatorische Anforderungen im Blick. Der innovative Kern liegt in der evidenzbasierten Verknüpfung von Log– und Ereignisdaten, automatisierter Angriffsklassifikation sowie der Ableitung konkreter Handlungsoptionen in Echtzeit. Durch den Einsatz moderner KI– und Analyseverfahren werden Muster erkannt, die klassischen Systemen verborgen bleiben. Gleichzeitig ermöglicht eine standardisierte, systemgestützte Aufbereitung die direkte Überführung in Compliance–Frameworks wie NIS2 oder ISO 27001 – transparent, nachvollziehbar und skalierbar. APT EDCAP unterstützt dort, wo es zählt: bei der schnellen, fundierten Reaktion auf Cybervorfälle – nachvollziehbar, effizient und praxisnah.
Sektor: Wissenschaft und Lehre
Digital Sovereignty & Resilience | Schirmherrschaft: Minister für Finanzen und Digitalisierung des Landes MV, Herr Dr. Heiko Geue
thermal DRONES GmbH - Tobias Dahms

thermal DRONES GmbH

Leben retten und Leid vermeiden mit smarter Drohnentechnik – das ist das Ziel, das sich Tobias mit seinem Team gesetzt hat. Aus einem Projekt, welches erfolgreich Künstliche Intelligenz und Drohnensysteme für die Rettung von Wildtieren entwickelt, ist ein Technologieführer entstanden, dessen Cloud–Infrastruktur in MV, Deutschland, Österreich und der Schweiz Tiere und vermisste Menschen rettet, seltene Artenschützt und Einsatzkräfte dabei unterstützt, Drohnen effizient einzusetzen.
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Leben retten und Leid vermeiden mit smarter Drohnentechnik – das ist das Ziel, das sich Tobias Dahms und Dr. Martin Israel mit ihrem Team 2020 gesetzt haben. Das Unternehmen thermal DRONES ist eine Ausgründung aus dem Deutschen Zentrum für Lift und Raumfahrt e.V. und ist Spezialist für Künstliche Intelligenz, Cloud–Infrastruktur und Drohnensysteme mit dem Schwerpunkt Wildtier– und Vermisstensuche. Das Unternehmen ist der Technologieführer im Bereich Wildtierrettung und Artenschutz – die Cloud–Infrastruktur und die Drohnen werden inzwischen aber auch von Feuerwehren und Rettunghundestaffel in Deutschland, Österreich und der Schweiz genutzt. Die Software des Unternehmens ist selbstentwickelt und auf europäischen Servern gehostet. Die POISuite ermöglicht den vollautomatischen Drohneneinsatz, KI–Auswertung und Koordination von Bodeneinsätzen – immer mit Situational Awareness durch Live–Verortung von Drohnen und Einsatzkräften und ein gemeinsames Lagebild. Die Zuverlässigkeit der Technologie auch unter extrembelastung ist durch tausende Nutzende validiert und im Fall der Fälle kann auch komplett offline gearbeitet werden. Was als kleines Projekt in Greifswald und München begann ist zu einem stetig wachsenden, selbstfinanzierten Unternehmen mit inzwischen 16 Mitarbeitenden geworden, welches in den letzten Jahren enorme technologische Entwicklung realisiert hat und dafür durch die Kundinnen und Kunden hohe Wertschätzung erhält. Auch für das eigene Engagement in der Wildtierrettung.
Sektor: Gründungsszene

Green Innovation

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Green Innovation | Schirmherrschaft: Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, Herr Dr. Wolfgang Blank
Eneka - Paul aye

ENEKA - Energiekartografie

Die kommunale Wärmewende ist komplex – wir machen sie steuerbar. Mit unserer digitalen Infrastruktur schaffen wir eine datensouveräne Plattform, die Energie, Infrastruktur und Emissionen transparent macht und in konkrete, realisierbare Maßnahmen übersetzt. Unsere Motivation ist es, Kommunen die notwendige Souveränität über ihre Daten, Entscheidung und Transformationsfade auf ihrem Weg zur Klimaneutralität zu geben. Alles mit Herzblut in MV für ganz Deutschland entwicklet --> Danke fürs Voten.
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Die kommunale Wärmewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Städte und Gemeinden stehen vor der Aufgabe, komplexe Energieinfrastrukturen zu analysieren, strategisch zu planen und konkrete Maßnahmen umzusetzen – oft mit fragmentierten Daten und begrenzten Ressourcen. Unsere Antwort darauf ist eine integrierte Softwareplattform, deren Kern ein Digitaler Zwilling bildet. Dieser führt alle relevanten Daten zur Wärmeversorgung zusammen und schafft eine datensouveräne, skalierbare Grundlage für fundierte Entscheidungen. Energiebedarfe, Infrastrukturen und Emissionen werden transparent abgebildet und in einen ganzheitlichen Kontext gesetzt. Im Gegensatz zu statischen Gutachten ist unsere Lösung dynamisch: Sie begleitet Kommunen langfristig als „lebendiges System“. Unterschiedliche Dekarbonisierungsszenarien können simuliert, bewertet und in konkrete Maßnahmen überführt werden. Ein kontinuierliches CO₂-Monitoring macht Fortschritte messbar und steuerbar. Dabei verstehen wir uns nicht nur als Softwareanbieter, sondern als lebenslanger Begleiter der Kommunen auf ihrer „Road to Zero“. Durch die Kombination aus Technologie, standardisierten Prozessen und einem starken Partnernetzwerk ermöglichen wir es, Planung, Umsetzung und Steuerung der Wärmewende ganzheitlich zu denken. So wird aus komplexer Planung ein aktiver Transformationsprozess – datenbasiert, transparent und wirksam.
Sektor: Wissenschaft und Lehre
Green Innovation | Schirmherrschaft: Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, Herr Dr. Wolfgang Blank
Frohe Fahrt GmbH

Frohe Fahrt GmbH

Frohe Fahrt ist eine digitale Mobilitätsplattform mit Sitz in Boizenburg. Mit dem FahrtenFinder organisieren Kommunen, Landkreise und Krankenhäuser Bedarfsfahrten vollständig digital, disponieren automatisch und vermitteln Aufträge an lokale Taxi- und Mietwagenunternehmen. Die Frohe Fahrt App ermöglicht Mitarbeitenden und Patient:innen digitales Carpooling und ergänzt bestehende Verkehrsangebote. Beide Lösungen sind bereits im produktiven Einsatz.
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Wir sind Frohe Fahrt, ein Mobilitätsunternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern. Unser Antrieb: Mobilität, die verbindet. Wir machen Fahrten effizienter, günstiger und nachhaltiger. Für Unternehmen, Kommunen und alle, die smarter unterwegs sein wollen. Wir glauben: Mobilität in Deutschland muss sich verändern. Steigende Kosten, überlastete Straßen und wachsende Klimaziele stellen Organisationen und Pendler vor neue Herausforderungen. Mit unseren digitalen Lösungen zeigen wir: Es geht besser. Mit dem FahrtenFinder ermöglichen wir Landkreisen, Kommunen und Krankenhäusern, Bedarfsfahrten vollständig digital zu disponieren und automatisch an lokale Taxi- und Mietwagenunternehmen zu vermitteln. Intelligente Tourenplanung und Fahrtenbündelung reduzieren Leerfahrten, maximieren die Fahrzeugauslastung und senken CO₂-Emissionen, ohne dass Auftraggeber eigene Fahrzeuge vorhalten müssen. Mit unserer White-Label Mobilitäts-App bringen wir digitales Carpooling direkt zu Mitarbeitenden, Patientinnen und Patienten und Bürgerinnen und Bürger. Unternehmen, Kliniken und Kommunen können die Lösung unter eigenem Namen einsetzen und so nachhaltige Mobilität als Teil ihrer Infrastruktur verankern. Beide Lösungen sind heute produktiv im Einsatz. Wir entwickeln sie konsequent aus den realen Anforderungen unserer Partner heraus und verstehen uns als Innovationspartner für die Mobilität von morgen.
Sektor: Gründungsszene
Green Innovation | Schirmherrschaft: Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, Herr Dr. Wolfgang Blank
Dennis Sidin - photomicAI

photomicAI

Wir kombinieren KI und Mikrobiologie für gesündere Gewässer. Die Gewässergesundheit ist entscheidend für Mensch, Tier und Umwelt, ob beim Baden, zur Früherkennung toxischer Algenblüten oder für eine nachhaltige Fischerei. In einem Wassertropfen leben Millionen Mikroorganismen, die unter dem Mikroskop viel über die Gewässerzustände verraten. Normalerweise dauert diese Auswertung Stunden, mit unserer KI-basierten Software nur wenige Minuten. So setzen wir einen neuen Standard im Schutz unserer Gewässer.
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Plankton sind mikroskopisch kleine Organismen und zentrale Bioindikatoren für den Zustand unserer Seen, Flüsse und Küsten. Aktuell sind 66 Prozent der europäischen und 90 Prozent der deutschen Gewässer in einem nicht guten ökologischen Zustand, mit Folgen wie toxischen Algenblüten, Fischsterben und Gesundheitsrisiken für Menschen. Problematisch ist, dass die Analyse von Plankton manuell am Mikroskop erfolgt. Das ist langsam, teuer, fehleranfällig und stützt sich auf wenige Experten, deren Zahl seit Jahren abnimmt. Viele Gewässer werden daher zu selten untersucht und Probleme zu spät erkannt. Daher haben wir eine KI-basierte Analysesoftware entwickelt, die Mikroskopaufnahmen von Wasserproben automatisch auswertet. Unsere KI detektiert, zählt und vermisst alle Organismen in einer Wasserprobe und liefert so Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand des Gewässers. Nutzer laden ihre Mikroskopaufnahmen in unsere webbasierte Analysesoftware hoch und erhalten in wenigen Minuten die Ergebnisse. Alle Resultate können überprüft und bei Bedarf angepasst werden wodurch die Analysen kontinuierlich genauer werden. Hinter photomicAI stehen Dennis Sidin, Informatiker mit Schwerpunkt auf künstliche Intelligenz und Visual Computing und Erik Zschaubitz, Mikrobiologe mit Fokus auf aquatischer Ökologie und Umweltmonitoring. Beide sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Fraunhofer IGD in Rostock und planen mit der Gründung von photomicAI ihre Forschungsergebnisse in die Praxis zu überführen.
Sektor: Gründungsszene