In der neuen Folge spricht Mareike Donath mit Thomas Krense, Abteilungsleiter Verfassungsschutz im Innenministerium Mecklenburg-Vorpommerns, über aktuelle Bedrohungen für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung und die Rolle digitaler Werkzeuge in der Sicherheitsarbeit.
Im Fokus stehen Themen wie Extremismus, hybride Angriffe, Desinformation und Cyberangriffe sowie die Frage, wie Sicherheitsbehörden mit digitalen Tools, Big Data und KI Bedrohungen frühzeitig erkennen können. Deutlich wird dabei auch: Technik allein reicht nicht aus. Es braucht ebenso Informations- und Kommunikationskompetenz sowie eine starke demokratische Zivilgesellschaft. Die Digitalisierung spielt in der Arbeit des Verfassungsschutzes eine zentrale Rolle. Vor allem die sozialen Medien tragen dazu bei, dass sich junge Menschen im Netz schneller radikalisieren. „Der Kampf um unsere Jugend findet in den sozialen Medien statt. Die demokratischen Kräfte, die Zivilgesellschaft muss sich dort Gehör verschaffen“, sagte Krense.
Krenses Fazit: Sicherheit braucht Technik, aber vor allem Informations- und Kommunikationskompetenz, um der Radikalisierung im Netz entgegenzuwirken und uns vor hybriden Angriffen zu schützen.
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