Mareike Donath:
Pia Boni, Digitalisierungsbotschafterin des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Herzlich willkommen hier beim Podcast von „digitales MV“. Pia, du bist Berlinerin ursprünglich. Was hat dich nach MV getrieben?
Pia Boni:
Ja, vielen Dank erst mal, dass ich hier heute dabei sein kann. Genau, geboren in Berlin, wobei ich dann in Brandenburg aufgewachsen bin. Und dann hat mich nach MV das Studium eigentlich verschlagen. Ich bin 2011 für meinen Bachelor nach Stralsund gekommen, habe an der Hochschule Baltic Management Studies studiert, habe dann angefangen, hier, weil man ja an der Küste ist, mit dem Wassersport und war dann zwischendrin auch noch mal wieder weg. Habe in Flensburg meinen Master gemacht und bin dann aber 2019 fest nach Rügen gezogen.
Mareike Donath:
Stralsund, war das deine erste Idee oder wie kommst du auf Stralsund?
Pia Boni:
Ich war vorher noch nie in meinem Leben in Stralsund. Ich bin das erste Mal, ich glaube sogar auch das erste Mal nach MV gekommen, um mir WG's dann dort anzugucken. Ich habe ein „Work and Travel“-Jahr in Neuseeland gemacht nach der Schule und hab da eine getroffen, die meinte: „Ach Mensch, du weißt nicht, was du studieren sollst?” Eine Freundin von ihr, die hat irgendwie Baltic Management Studies studiert. Das war ganz cool. Das war alles auf Englisch. Stralsund ist irgendwie auch eine schöne Stadt, die hat jetzt irgendwie auch einen guten Job danach bekommen. Und dann dachte ich, ach ja, dann bewerbe ich mich einfach mal dafür. Und dann wurde ich angenommen und dachte, dann ziehe ich halt nach Stralsund.
Mareike Donath:
Dann hat dich das Meer auch gelockt, wenn ich das richtig verstanden habe. Pia dann, das Meer, das Surfing und so bist du in deine erste Gründung gerutscht. Erzähl gerne über den Weg.
Pia Boni:
Genau, tatsächlich, bevor ich nach Stralsund gekommen bin, hatte ich gar nicht so viel mit Surfen zu tun. Mein Vater ist ein sehr leidenschaftlicher Windsurfer. Dadurch hatte ich das so ein bisschen vielleicht schon im Blut. Ich habe dann, als ich studiert habe, in den Semesterferien angefangen, im Surfhostel Tiki Bar auf Ummanz, das ist im Westen von Rügen, zu arbeiten. Und die haben eben auch eine Surfstation. Und dadurch, dass ich dort gearbeitet habe, konnte ich dann einen Windsurf-Kurs mitmachen. Dann habe ich einen Kite-Kurs mitgemacht und ja, habe dann Kiten gelernt und habe dann nach dem Bachelor auch einen Kite-Lehrerschein gemacht vom VDWS, Verband Deutscher Wassersport Schulen. Und ja, das war dann alles ein großer Bogen, aber am Ende habe ich eben selber diese Kitesurfschule für Gehörlose gegründet. DeafVentures auf Ummanz, auf Rügen, und bin dadurch auch tatsächlich dann fest nach Rügen damals gezogen.
Mareike Donath:
Man studiert Baltic Management und gründet dann eine Surfschule. War das, klar das kommt dann irgendwann als Idee, möglicherweise, oder wie muss man sich das vorstellen?
Pia Boni:
Das waren auch viele verschiedene Zufälle. Ich habe eben diesen Kite-Lehrerschein nach dem Bachelor gemacht, habe dann auf Sri Lanka ein halbes Jahr als Kite-Lehrerin gearbeitet und dann habe ich meinen Master in Flensburg gemacht, in Internationalem Management mit Schwerpunkt Entrepreneurship. Das heißt, wir haben da schon viel Input bekommen zum Thema „sich selbstständig machen, was Eigenes aufbauen” und hatte dann auch relativ viel an verschiedenen Kite-Schulen in Kite-Camps gearbeitet und dachte immer so: Das macht mir Spaß, das ist schön und gut, aber am Ende bespaßt man ja Leute, die dafür viel Geld bezahlen.
Ist nett, aber ich wollte gern irgendwas machen, was ein bisschen mehr in die Tiefe geht und hatte auf Sri Lanka Marie kennengelernt. Marie ist Gebärdensprach-Dolmetscherin. Wir sind Freundinnen geworden und sie hat dann immer mal fallen lassen: „Ihr als Gebärdensprachdolmetscherin fällt auf, dass es gar keine Angebote für Gehörlose gibt, Kitesurfen zu lernen.“ Und dann durch mein Studium im Hintergrund waren wir dann irgendwann so: „Ja, dann lass uns das auch einfach mal ausprobieren.” Ich habe den Kite-Lehrerschein, Marie ist Gebärdensprachdolmetscherin und dann haben wir 2018 die ersten Testkurse durchgeführt und haben gemerkt, dass in der Gehörlosenwelt die Nachfrage total groß war, weil es eben so ein Angebot gar nicht vorher gab. Und gerade beim Kitesurfen ist es schon wichtig, dass du verstehst, was du da machst.
Mareike Donath:
Na klar. Du kannst ja. Wie machst du das? Du kannst ja nicht: „Achtung, das Segel richtig halten.” Wie macht man es dann? Wie funktioniert denn das?
Pia Boni:
Also, tatsächlich ist es so, wir erklären es ganz oft, dass es gar nicht so einen Riesen-Unterschied macht zu Hörenden, weil auch als Hörender ganz ehrlich. Wenn du da im Wind vom Kite weggezogen wirst, da kannst du als Kite-Lehrer auch noch so viel hinterherschreien. Das hören die Leute meistens auch nicht. Was für uns wichtig ist, ist, dass wir Stehrevier haben. Das heißt, dass das Wasser stehtief ist, was wir natürlich hier in Mecklenburg-Vorpommern, haben wir ganz viel Boddenreviere und können dadurch in Gebärdensprache unterrichten. Aber ansonsten, du kannst immer den Schirm aufs Wasser legen, wenn du was erklären möchtest oder als Kite-Lehrer, halte ich den Schirm fest und Marie hat dann als Gebärdensprachdolmetscherin in Gebärdensprache was übersetzt. Also es ist gar nicht so anders, als ein Kurs für Hörende.
Mareike Donath:
Ich schwenke kurz in den Bereich Digitalisierung. Dazu sitzen wir hier. Du bist Digitalisierungssbotschafterin des Landes. Das Thema Barrierearmut spielt ja auch beim digitalen Wandel ne Riesen-Rolle. Wie selbstverständlich ist es, hier kannste, da ist ein QR Code, klick doch mal drauf. Jemand der des Sehens nicht mächtig ist, sieht ihn ja nicht. Was fällt dir auf in der Welt? Wie barrierearm ist das Ganze schon?
Pia Boni:
Also, ich habe gemerkt, dadurch, dass ich vorher auch nicht so viel Kontakt vorher zu Gehörlosen hatte, dass also ganz viele Sachen, die man selber gar nicht bedenkt, merkt man, wie wichtig das für Gehörlose ist. Und gerade das Thema Digitalisierung ist für Gehörlose ein totaler Gamechanger. Alleine Instagram ist ein Tool, das Gehörlose ganz, ganz viel nutzen, weil es so visuell ist. Alleine, dass man jetzt Videocalls machen kann, dass man über Facetime telefonieren kann. Für uns war es ja immer normal. Ja, okay, dann mache ich halt so einen Anruf. Aber als Gehörloser kannst du ja wirklich nur einen Anruf tätigen, wenn du dich dabei siehst und Gebärdensprache anwenden kannst.
Oder, wir haben es jetzt auch bei unseren Kursen, wir haben immer einen Pizzaabend in der Tiki Bar auf Ummanz. Und die haben vor ein paar Jahren eingeführt, dass sie über ein QR Code eben auch Bestellungen aufnehmen kannst, wo ganz viele Hörende immer am Anfang erst mal so sind: „Oh Gott, wie nervig, ich möchte den Kontakt zum Kellner haben.” Für Gehörlose ist es total cool, weil sie halt sagen: „Ja super, ich muss jetzt nicht anfangen, irgendein Text auf meinem Handy erst mal zu schreiben, sondern ich kann über den QR Code direkt die Bestellung aufnehmen.” Und ich glaube, das sind ganz viele Faktoren, wo man oft als Hörender erst mal nur an sich selber denkt und gerade gehörlos sein ist eine Behinderung, die ganz oft hinten überfällt, weil man beim Thema Behinderung und Barrierefreiheit immer nur sofort an den Blinden und an den Rollstuhlfahrer denkt.
Mareike Donath:
Dennoch mal die Frage: Gehörlos, visuell, ist ja auch etwas, was wir machen mit dem Videopodcast, da wird der Text eingeblendet. Beim Blindsein ist tatsächlich für mich immer die Frage: „Wie erkenne ich jetzt den Code?” Ist das auch etwas, wo ihr da Ideen habt? Oder sagt ihr tatsächlich: „Das ist so unterschiedlich, dass man tatsächlich das auch voneinander unterscheiden muss, mit welcher Beeinträchtigung man jetzt eigentlich zu tun hat?“
Pia Boni:
Es ist auf jeden Fall ein Unterschied. Wir sind jetzt oder ich bin jetzt natürlich, ich habe den Fokus auf die Gehörlosen, auf taube Menschen. Wir haben jetzt tatsächlich dieses Jahr das erste Mal ein Wassersportcamp für Taubblinde durchgeführt und angeboten, was auch komplett ausgebucht war. Das ist natürlich noch mal anders, allerdings, also ich weiß nicht genau, wie es bei Blinden ist, aber bei Taubblinden ist es so, die haben eine Assistenz dabei. Das heißt, da würde dann die taubblinden Assistenz das mit dem QR Code machen. Aber klar, da muss man natürlich noch mal andere Faktoren bedenken.
Mareike Donath:
Wir reden ja ganz viel über digitale Teilhabe. Von daher ist es großartig, wenn es überhaupt in die Richtung geht und auch für uns das Bewusstsein schärft. Ich kann mich noch dran erinnern, das erste Mal mit einem Kinderwagen durch Schwerin, ganz anderes Beispiel. Abgesenkte Bordsteine, wie viele parkende Autos davor sind und du das erste Mal erlebst, ja der Kinderwagen wird ja dann irgendwann nicht mehr da sein, weil das Kind laufen kann. Wenn du beeinträchtigt bist und einen Rollstuhl oder eine Gehhilfe brauchst, wie schwierig das ist, wenn du es nicht im Bewusstsein hast und machst dir möglicherweise auch keine Gedanken darüber. Demzufolge finde ich das ein ganz wichtiges und tolles Thema, dass ihr euch damit auseinandersetzt und das sozusagen auch so vorantreibt. Hat es eine weitere Bewegung in Mecklenburg-Vorpommern ausgelöst? Wie schätzt du das ein? Weil es sind ja auch dann die Kellner, die das können müssen, so möglicherweise sich oder die Dienstleistungen müssen sich darauf einstellen. Hat sich in Ummanz eine Community entwickelt, die viel offener ist und auch über viel mehr Kompetenzen verfügt?
Pia Boni:
Ja. Also auf Ummanz würde ich sagen auf jeden Fall, also allein an der Ummanzer Surfstation. Also mittlerweile weiß da jeder Surflehrer wir er „Guten Morgen” in Gebärdensprache sagt, wir haben da, das Gebärdensprachalphabet als Poster hängt in der Surfstation. Mareike Donath:
Ich muss dich fragen Pia, weil jetzt die Kameras an sind, wie sieht das aus? „Guten Morgen”?
Pia Boni:
Guten Morgen und Guten Abend oder Gute Nacht.
Mareike Donath:
Gute Nacht. Ah ok, Pia Boni:
Ja.
Mareike Donath:
Siehst du, was gelernt. Wir haben nämlich, in jeder Episode wird gelernt.
Pia Boni:
Ja, das merken wir. Und auch wir haben mittlerweile, das hat schon so ein bisschen Bahnen gezogen. Wir haben, am Surf Hostel arbeitet mittlerweile eine taube Putzfrau, die dort mit saubermacht, wo Marie dann am Anfang immer mit gedolmetscht hat. Wir haben eine, die bei uns als Praktikantin mit dabei war, die gerade Gebärdensprachdolmetscherin geworden ist. Die hat dann zwei Sommer auch mit in der Tiki Bar gearbeitet und hat natürlich immer wenn wir unsere Pizzaabende hatten, war sie dann die Kellnerin. Und ja, das ist schon ganz schön, wie sich das dann alles irgendwie miteinander vernetzt und so Wellen schlägt.
Mareike Donath:
Wirklich total schön zuzuhören, das ist noch mal eine ganz andere Welt, die du da darlegst. Jetzt gehen wir auf das Stichwort Gründungen. Wie fühlt sich das an, eine Gründerin zu sein? Kannst du es jedem raten? Deine erste Einschätzung?
Pia Boni:
Ich muss sagen, ich bin da so ein bisschen reingerutscht. Ich finde immer schwer zu sagen, ob man das jemandem raten sollte. Ich finde immer, wenn du halt irgendwie die Leidenschaft für was hast, dann macht es natürlich schon Sinn, dich damit auch selbstständig zu machen. Also, was ich immer eher jedem rate, ist zu gucken, was ist wirklich meine Leidenschaft? Was ist das, was mir wirklich Spaß macht? Wo ich jetzt nicht sage, ich gucke die ganze Zeit auf die Uhr, wann habe ich Feierabend? Sondern dass ich wirklich was mache, was mir Spaß bringt und klar, das selbstständig zu machen ist natürlich noch mal eine ganz andere Motivation.
Mareike Donath:
Vor allen Dingen, es stellt sich auch die Frage: „Will das jemand? Braucht das jemand? Kann ich mein Leben damit gestalten oder so viel Geld verdienen? Gehört zur Wahrheit ja auch mit dazu. Das darf ja nicht nur Spaß machen, sondern irgendwie muss man ja auch davon leben. Möglicherweise eine Familie ernähren. Wie fasst man den Mut, den Schritt zu gehen?
Pia Boni:
Oh Gott, einfach machen, das ist ja immer der Klassiker, einfach machen. Aber ich glaube auch nicht zu sehr Sachen zu zerdenken. Also, ich glaube immer, ein Problem ist eher, wenn man es nicht ausprobiert hat, dass Fehler passieren, dass es vielleicht auch nicht klappt. Kann alles sein, aber wenigstens steht man nicht später da und denkt so: „Mann, hätte ich das mal ausprobiert, wer weiß, wie es geworden wäre.” Und ich glaube, manchmal haben wir auch in Deutschland gerade noch viel zu sehr Angst, dass es nicht so perfekt läuft, wie wir uns das vorstellen. Und ich glaube, da muss man auch dran arbeiten, dass, es ist normal, dass es nie alles perfekt läuft. Aber dann muss man halt schauen, wie kann man seine Idee anpassen, wie kann man Lösungen finden? Und für mich war ein großes Thema, dass ich nicht alleine war, also dass ich das zusammen mit Marie gemacht habe. Das heißt klar, die Höhen waren total toll, das zusammen zu erleben, aber auch gerade die Tiefen. Bei uns lief auch nicht alles perfekt. Wir haben auch Sachen, die wir ein bisschen in den Sand gesetzt haben, aber wo man halt wusste: Okay, man ist zu zweit da und man kann sich jetzt gegenseitig auch wieder aufbauen und kann zusammen eine Lösung dann dafür finden.
Mareike Donath:
Aber auch dann ist man als Team ja nicht alleine. Was ich hier erlebe, es sind ganz viele helfende Hände und Systeme und du bist ja selber für Baltic Incubate engagiert, ein Investoren-Netzwerk, das wir verstanden haben und im Vorfeld besprochen haben. Das sind ja auch ganz wesentliche Faktoren, kann ich mir vorstellen, ein gutes Netzwerk zu haben oder zu wissen, wo kriegt man Unterstützungsleistungen her? Wie sieht das hier in Mecklenburg-Vorpommern aus? Und gehe ruhig auch gerne noch mal auf Baltic Incubate ein.
Pia Boni:
Genau, also seit 2022 arbeite ich jetzt als Netzwerkmanagerin bei Baltic Incubate. Das ist eben das Business Angel-Netzwerk hier in Mecklenburg-Vorpommern. Das heißt, wir unterstützen Start-ups. Momentan Start-ups, die einen MV-Bezug haben, die einen Unternehmensstandort, Produktionsstätte oder Office hier im Land haben mit Geld von privaten Investoren. Gerade, wenn du ein Start-up gründest, bist du oft an dem Punkt, die Bank gibt dir dafür kein Geld, weil das halt zu risikoreich ist. Aber auch nicht jeder hat jetzt ein Erbe in der Hinterhand, um das Geld da reinzuinvestieren. Und da ist immer so ein bisschen wie „Höhle der Löwen”, da können die meisten was mit anfangen. So ist das so ein bisschen im kleineren Rahmen, da kommen dann eben die Investoren mit ins Spiel, die sagen: „Hey Mensch, ich finde die Idee aber total cool, ich glaub da dran, ich gebe dir dafür Geld, bekomme dafür vielleicht ein paar Unternehmensanteile, ein paar Prozente ab.”
Und was ich gemerkt habe, ich bin ja dann 2019 fest nach Mecklenburg-Vorpommern gezogen und vorher, als ich hier studiert habe, war das noch alles sehr, also da habe ich nicht viel aus diesem Gründungsbereich, aus der Gründungsszene mitbekommen. Ich habe dann angefangen als Projektmanagerin für ein Ummanzer Unternehmensnetzwerk noch nebenbei zu arbeiten, weil genau das Thema, jetzt nur von Kite-Unterricht für Gehörlose konnte ich jetzt auch nicht komplett leben und all meine Ausgaben bezahlen. Und dann, während ich hier war, habe ich gemerkt, Mensch, da passiert gerade total viel. Genau, gerade durch das Thema Digitalisierung, was ja ganz, ganz neue Möglichkeiten hier geschafft hat, auch Sachen zu gründen oder auch irgendwo mitten in der Pampa zu leben. Was ich halt auch tue und nicht jeden Tag anderthalb Stunden erst irgendwo hinfahren zu müssen. Und dann hat man eben gemerkt auch, wie viele Netzwerke sich gebildet haben, wie viel Unterstützungsmöglichkeiten es gibt. Und ich glaube, nach außen kriegt man das manchmal gar nicht mit, wie viel hier passiert ist, wie viel Netzwerke es gibt, wie viel Unterstützung es gibt. Und ich habe das ganz oft mit Freunden, die sich dann anfangen, selbstständig zu machen. Die eine Idee haben, die sagen: „Boa, Pia, ich wusste überhaupt nicht vorher, was es hier alles gibt und wie toll das ist, dass es das alles gibt.”
Und was ich auch immer so ein bisschen sage, ich glaube, der große Vorteil in Mecklenburg-Vorpommern, weil klar, du hast Berlin, München, Hamburg so als die Start-up-Hotspots. Aber, was der große Unterschied bei uns ist: Wir sind zwar ein Flächenland, aber ich finde, du bist nicht einer von 10.000, sondern du bist einer von 100 und die Unterstützung untereinander ist viel, viel größer. Es ist nicht so eine Ellbogengesellschaft, sondern jeder versucht jedem zu helfen, jeder vermittelt Kontakte weiter. Und das ist mir bisher sehr positiv hier immer aufgefallen.
Mareike Donath:
Das ist glaube ich, auch Anliegen aller, die sich hier engagieren. Kurze Wege, gut vernetzt zu sein, Lernkurve übereinander legen. Was wünschst du dir noch, wenn du auf das Thema Gründungszene blickst, jetzt auch aus dem Blick heraus, die Investoren mit zu begleiten. Was sind so Punkte, die sich noch verändern müssten, damit das möglicherweise noch größer wird, noch weiter wachsen kann?
Pia Boni:
Ja, ich glaube, es gibt schon natürlich noch viele Punkte. Also ich meine, es gibt ja auch Gründe, dass wir immer noch auf Platz 16 sind, was Start-up-Neugründungen usw. angeht. Aber ich glaube auch, dass das jetzt ein bisschen eine Frage der Zeit ist. Auch beim Thema Finanzierung muss glaube ich ein bisschen mehr passieren.
Mareike Donath:
Was meinst du damit genau?
Pia Boni:
Also was wir merken ist, die Summen, die hier fließen, das sind schon, das ist deutlich weniger als in anderen Bundesländern, also auch bei uns als Business Angel. Es ist natürlich noch ein recht neues Thema für viele. Viele haben noch nie vorher eine Business Angel-Investition getätigt. Wir merken gerade auch, jetzt gerade so im letzten halben Jahr sind viele neue reingekommen, die da auch schon mehr Erfahrung haben. Aber dadurch sind diese Summen noch etwas niedriger und ich glaube, da ist es wichtig, dass Gründerinnen und Gründer die Möglichkeit haben, schnell und unkompliziert an Geld zu kommen. Und wir sind auch gerade dabei, unsere Strukturen ein bisschen umzuändern, zu optimieren, ein neues Fonds-Cluster aufzustellen, wo wir sagen, dass es noch mal schneller an der Umsetzung ist.
Mareike Donath:
Wie muss ich mir das vorstellen? Ich bin jetzt ein mittelständisches Unternehmen, möglicherweise im Handwerksbereich unterwegs, sag so, ist ganz gut gelaufen, und ich würde gerne in die nächste Generation investieren, empfinde es als sinnhaft. Warum sollte ich das tun? Welche Vorteile kann ich haben? Also wie würdest du mich werben?
Pia Boni:
Also zum einen natürlich investieren wir hier in Start-ups aus MV. Und was bei Business Angel-Investitionen, das muss man vielleicht auch noch mal dazu sagen, es ist nicht nur, dass man das reine Geld gibt, sondern man kann den Start-ups auch mit Expertise zur Seite stehen. Das heißt, man hat da auch noch mal eine ganz andere Motivation und das merken wir auch, das ist bei ganz vielen Mitgliedern von uns, die sagen: „Mensch, sie haben auch total Bock drauf, dass sich hier im Land was bewegt.“ Dass sie diesen Leuten auch noch mal mit Expertise zur Seite stehen. Klar, du kriegst am Ende im besten Fall natürlich auch eine Rendite dabei raus, gerade dadurch, dass wir über einen Fonds investieren. Wir hauen das Geld quasi zusammen in einen Topf und das wird dann auf verschiedene Start-ups gestreut. Dadurch hast du auch noch mal eine größere Risikostreuung. Und das ist natürlich irgendwie auch schön, wenn du weißt.
Wir hatten ja jetzt auch schon zwei Exits, also ein Start-up wurde an eine österreichische größere Firma dann verkauft. Und wenn du weißt, du warst ein Teil davon, das ist schon irgendwie was anderes, als jetzt dein Geld irgendwo reinzustecken, wo du überhaupt keinen Berührungspunkt mit hast, sondern bei uns ist es ja wirklich so, die Leute lernen sich persönlich kennen, die treffen sich mit den Gründerinnen und Gründern, die tauschen sich aus, die gucken und sagen, Mensch, das und das, da könnte ich dich noch mal ein bisschen mit unterstützen. Und ich glaube, das ist schon noch mal was ganz anderes, als dein Geld in was Anonymes reinzustecken.
Mareike Donath:
Ja, zwei Fragen. Muss man Geld mitbringen oder reicht das aus, bei euch dabei zu sein nur mit Expertise?
Pia Boni:
Da sind wir ziemlich klar und sagen, man soll schon das Geld auch mitbringen, weil da sind wir wieder an dem Punkt: Wir haben so viele Unterstützungsnetzwerke und wir wollen nicht, dass es so schwammig wird. Wir sagen, wenn man nur Mentoring, nur Expertise an die Seite stellen möchte, dafür gibt es andere Netzwerke. Aber wir sagen, bring schon beides mit, Kapital und Expertise.
Mareike Donath:
Die zweite Frage: Wenn ich an Unternehmen und ich möchte junge Unternehmen unterstützen, aufbauen, ist das nicht eine bessere Strategie, daran zu glauben, dass die Unternehmen dann hier bleiben, groß werden, anstatt einen Exit zu forcieren? Wie muss ich das verstehen? Ist es ein Zielkonflikt oder es geht ja um Arbeitsplätze. Wie könnte sich so ein Wirtschaftskreislauf entwickeln?
Pia Boni:
Ja gut, Exit heißt ja nicht immer gleich, dass sie jetzt an eine österreichische Firma verkauft werden. Es kann ja auch sein, dass sie so groß werden, dass sie sagen, Mensch, jetzt kaufen wir unsere Anteile wieder zurück. Oder sie werden an andere Investoren verkauft. Klar, das ist natürlich ein Thema, aber ich glaube, also, weil wir hatten ja ein Exit, wo einfach unsere Anteile wieder zurückgekauft wurden. Zasta, das ist vielleicht auch einigen ein Begriff, die ja auch immer noch einen Sitz hier in Rostock haben und die auch immer noch hier im Land sich verteilen. Ich denke immer so, am Ende ist ja nun mal auch alles so digital. Ein Firmensitz ist auch am Ende nur ein Firmensitz. Wenn trotzdem die Leute einen Bezug zu MV haben und das irgendwie auch im Herzen mittragen und es nicht einfach nur eine Adresse an einem Briefkasten ist und Arbeitsplätze geschaffen haben für Leute, die auch hier in MV sind oder das sie dazu bewegt, wieder hier zurückzukehren, finde ich, ist das ja schon ein großer Mehrwert, der geschaffen wurde. Aber wenn es nun mal für das Unternehmen der bessere Schritt ist zu sagen, ich werd jetzt von einer österreichischen oder eine österreichische Firma kauft das und dadurch wird die Idee, die wir mal hatten, noch größer. Ja, warum nicht?
Mareike Donath:
Das heißt also, wenn ich es auch richtig verstehe, es kommt drauf an, hat es die Zukunftsperspektive oder ist es woanders gut angelegt und das bietet ja auch die Möglichkeit, die nächste Idee umzusetzen. Wo man sagt: „Ich habe daran Gefallen gefunden. Was packe ich jetzt an, richtig?“
Pia Boni:
Genau. So ist das ja jetzt auch. Unser zweiter Exit war ja eben Sawayo, wo das verkauft wurde und der Bjarne, der das mit aufgebaut hat, der ist ja auch, ich glaube, der ist mittlerweile im Präsidium vom Unternehmerverband Rostock. Also, der ist ja super engagiert, ist auch immer noch mit drin, jetzt bei der Firma, die die aufgekauft haben. Andreas, der Sawayo mit aufgebaut hat, ist mittlerweile unser zweiter Vorsitzender bei Baltic Incubate, engagiert sich ganz doll. Also es ist ja nicht so, dass die Leute vom Bildschirm verschwinden.
Mareike Donath:
Es ist spannend, sich mit Unternehmertum auseinanderzusetzen und man ist ja auch eine wertvolle Arbeitskraft, selbst wenn man irgendwo angestellt ist. Wenn man den Unternehmergeist für sich ja irgendwo geformt hat. Das ist ja unheimlich sinnvoll, das auch woanders einzubringen. Es muss gar nicht darum gehen, das Unternehmen wachsen zu lassen. Ist auch schön. Aber das ist doch toll, dass es so vielfältige Lösungsmöglichkeiten gibt. Das heißt, es ist unheimlich wichtig, wenn man das in sich spürt, genau was du am Anfang gesagt hast, einfach den Weg zu gehen. Und es muss gar nicht so sein, dass man Exits macht, das ist nicht schlimm, auch wenn man es aufgibt oder das in den Sand gesetzt hat. Das gehört ja auch mit dazu. Man lernt auf alle Fälle dazu und kann sich wertvoll einbringen.
Pia Boni:
Total. Und was wir auch immer sagen, wir finden es total wichtig, auch aus dem Land rauszugehen, also uns zu vernetzen, auch außerhalb von MV uns und das ist ja dann auch eine Außenwirkung, die man hat. Also, wenn wir eben nicht nur auf unsere Veranstaltung immer in MV gehen, sondern wenn wir auch sagen, wir gehen jetzt, was weiß ich, zum Business Angel Tag nach Leipzig oder nach Mainz und das hatte ich jetzt... Mareike Donath:
Wie seid ihr untereinander denn genau vernetzt im Bundesgebiet, wie muss man das verstehen? Es gibt ein Bundesnetzwerk, habe ich verstanden, dann regionale Netzwerke. Wie seid ihr miteinander verwoben?
Pia Boni:
Genau, es gibt den „BAND”, das Business Angel Netzwerk Deutschland. Die haben zum Beispiel monatlich auch Videocalls, wo man sich auch mit anderen vernetzt. Wir sind mittlerweile auch mit vielen anderen Business Angel-Netzwerken, vor allem mit den Schleswig-Holsteinern sehr eng, tragen uns auch gegenseitig Start-ups zu. Und genau das ist ja auch wichtig. Das merken wir eben. Da versuchen wir auch unser Netzwerk immer mehr zu erweitern und auch größer zu werden. Und dass Leute eben auch mitbekommen, in MV da passiert auch was. Also ich hatte das gerade, im November letzten Jahres war ich in Mainz, da habe ich jemand getroffen, der hat ein Ferienhaus in Stralsund und er meinte: „Ach, du bist vom Business Angel Netzwerk MV? Ich wusste gar nicht, dass es da eins gibt.” Und der kam dann einen Monat später zu unserem Meet-up und hat da als Keynote-Speaker quasi eine Rede gehalten. Und ja.
Mareike Donath:
Du hast vorhin angesprochen, wir sind noch nicht ganz vorne, was unsere Unternehmensgründung anbelangt. Ist es denn woanders, überall woanders viel, viel leichter oder ist das momentan auch möglicherweise woanders auch nicht so einfach in den anderen Bundesländern? Wie ist da deine Einschätzung oder gerade mit dem bundesweiten Blick?
Pia Boni:
Also gut, was wir alle gemerkt haben, war, dass es in den letzten paar Jahren überall schwieriger geworden ist, für Start-ups Geld zu bekommen. Also, wo man dann immer dachte: „Ach Mensch, jetzt wird ja gerade gar nicht investiert. Liegt das jetzt an uns?” Bis man dann irgendwann gemerkt hat: Nee, das waren diese ganzen weltweiten Krisen, die da alle mit reingespielt haben, wo alle erst mal geschaut haben, die Start-ups, in die sie schon investiert haben, die über Wasser zu halten, da noch mal Geld nachzuschießen oder auch mit ihren ganz eigenen Unternehmen schauen mussten, dass die nicht irgendwie in die Insolvenz abrutschen, das haben wir gemerkt. Aber da hatten einfach alle mit zu tun, weil wir hatten dann auch gemerkt, wir hatten so zwei Jahre, wo es ein bisschen zurückgegangen ist, wo wir gemerkt haben, die Leute waren jetzt nicht mehr alle so: „Oh, ja, lass uns jetzt die großen Summen Geld investieren.“ Aber klar, wir merken natürlich, es gibt einfach Business Angel-Netzwerke, die schon viel, viel, viel länger dabei sind.
Mareike Donath:
Hat es sich entspannt die Lage?
Pia Boni:
Ich würde sagen ja. Also im Moment merken wir schon, das geht wieder bergauf. Es ist für Start-ups einfach nicht mehr ganz so leicht wie früher an Geld zu kommen. Es gab so eine Zeit, als ich angefangen habe, da hast du am Ende eine Powerpoint-Präsentation gezeigt und dann hast du quasi die Zusage gehabt und mittlerweile schauen sich die Investoren schon ganz genau an, was die Idee ist, wer dahinter steckt, gerade wer dahinter steckt. Das Gründerteam ist immer ganz, ganz wichtig, bevor sie da Geld reingeben. Was aber ja auch am Ende nicht schlecht ist. Weil, da gab es ja dann auch viele Beispiele von ziemlich vielen Luftschlössern, wo ganz, ganz viel Geld reingesteckt wurde und das sich dann nicht gehalten hat.
Mareike Donath:
Gründungszene Mecklenburg-Vorpommern, verwoben im Ostseeraum. Ist das eine Chance für Mecklenburg-Vorpommern?
Pia Boni:
Ja, auf jeden Fall. Also das ist natürlich auch ein Vorteil, den wir haben. Diese Anbindung an Dänemark, an die anderen Ostseeraum-Staaten. Gibt es dort auch eine enge Vernetzung? Weil Baltic Incubate klingt nach: „Wir haben Netzwerkpartner, auch in Dänemark, Schweden.” Wir sind dabei. Wir hatten jetzt tatsächlich letztes Jahr im Herbst das dänische Business Angel-Netzwerk, die auch unglaublich stark sind und unglaublich gut und vorausdenkend sind, als Keynote-Speaker mit dabei. Wir haben jetzt auch mal, wir wollten auch irgendwann mal nach Kopenhagen und uns das vor Ort anschauen. Haben wir jetzt dieses Jahr noch nicht geschafft, aber wir sind auch dabei. Also ich habe es jetzt gerade auch auf meiner To-Do-Liste, Estland mal anzuschreiben, weil ich glaube, Estland ist auch immer ziemlich gut dabei, was so Innovationen, Start-ups, neues Denken angeht, dass wir da mal schauen, dass wir die bei uns mit auf ein Event bekommen.
Mareike Donath:
Pia, ich freue mich, die NØRD nächstes Jahr liegt an, Ende Mai, 27./28. Mai. Auch da schauen wir mal in den Ostseeraum, wenn wir dort den „Digital Baltic Startup Day” auch als solchen weiter nutzen können. Auch im letzten Jahr waren ja unheimlich viele Teams aus dem Ostseeraum mit dabei. Nutzt das gerne auch als Plattform für eure Vernetzung. Ein aktuelles Herzensprojekt, Pia. Was liegt bei dir auf dem Tisch?
Pia Boni:
Im Moment haben wir grad ziemlich viel. Also gerade ist es tatsächlich so, wir haben ganz, ganz viele Start-up-Bewerbungen. Und wir sind gerade auch im Evaluationsprozess und da passiert schon viel Spannendes in MV.
Mareike Donath:
Zum Beispiel? Pia Boni:
Wir hatten jetzt gerade „Accelerated VR”, die so eine Art Laufband mit so einer 3D-Brille geschaffen haben, das zum Beispiel auch von der NASA genutzt werden könnte, um Raumfahrts-Demonstrationen zu machen oder von Rettungseinsätzen, um dort eben Sachen auszuprobieren. Das ist sehr spannend. Da sind wir gerade auch im näheren Austausch. Ja, viele verschiedene Sachen. Das ist eben auch immer das Spannende. Dadurch, dass wir sagen, wir haben den MV-Bezug, haben wir nicht einen Bereich, auf den wir uns fokussieren, sondern ganz, ganz viele Bereiche. Mareike Donath:
Das macht es sicherlich auch schwierig, ne?
Pia Boni:
Das macht es schwierig, aber macht es eben auch spannend. Also, dass wir da merken, da passiert eben auch in ganz, ganz vielen verschiedenen Bereichen was. Oder wir haben ja jetzt gerade in ATFO investiert, die haben, bei Biogasanlagen, da hast du das Problem, wenn die chemischen Stoffe in der Biogasanlage nicht im Gleichgewicht sind, dass das Methan verpuffen kann. Und im Moment ist es immer so, es wird eine Probe genommen, die wird dann ins Labor geschickt und das dauert dann. Und bis du die Ergebnisse hast, ist dann oft das Methan schon verpufft. Und ATFO hat eben so einen Sensor entwickelt, so ein Gerät, das dich über eine App dann informieren kann. Sind diese Stoffe noch im Gleichgewicht oder nicht? Also quasi in Echtzeit. Und das testen sie auch gerade bei einer großen Biogasanlage. Das haben wir uns dann auch vor Ort angeschaut. Also das sind, glaube ich, wirklich spannende Sachen, die eben auch wirklich relevant sein können, dass das viele dann später anwenden.
Mareike Donath:
Da würde ich mich freuen wir es irgendwie schaffen, das, was alles so läuft an tollen tollen Projekten noch viel, viel sichtbarer zu machen. Ich glaube, das macht alle unheimlich stolz. Da komme ich schon, Pia zu meiner Abschlussfrage: Pia, Mecklenburg-Vorpommern ein Zukunftsland? Wenn ja, warum?
Pia Boni:
Für mich auf jeden Fall. Wie gesagt, ich bin ja Wunsch-Mecklenburg-Vorpommerin und ich finde einfach diese vielen Möglichkeiten, die man hier hat, dass man sich so entfalten kann in so viele verschiedene Richtungen durch die Digitalisierung eben auch, dass du hier tolle Jobs machen kannst und eine tolle Lebensqualität hast, ist für mich ein Faktor, weswegen ich hier auch nicht wegziehen möchte und dass es für mich sehr besonders macht.
Mareike Donath:
Pia, vielen Dank für die vielen Einblicke in dein Arbeitsleben. Schön, dass du dabei gewesen bist beim Podcast von „digitales MV”. Dankeschön.
Pia Boni:
Ja, vielen Dank an euch, dass ihr diese Möglichkeiten schafft. Und ja, ich freue mich auch schon auf nächstes Jahr, auf die NØRD! Wir waren ja schon bei der letzten dabei, auch mit Baltic Incubate. Und auch nächstes Jahr werden wir uns da auf jeden Fall wieder einbringen und das hat uns auch ganz viel gebracht. Und da haben wir auch ganz, ganz viele neue Kontakte damals gefunden.
Mareike Donath:
Wunderbar. Da freue ich mich drauf.