Mareike Donath:
Kathrin Heidinger, du leitest das Breitbandkompetenzzentrum beim DVZ in Schwerin. Wir haben uns im Vorfeld auf das „Du” geeinigt. Herzlich willkommen hier beim Podcast von „digitales MV”. Und jetzt stellst du für uns ganz klar: Was machst du als Leiterin des Breitbandkompetenzzentrums und warum ist es überhaupt beim DVZ angesiedelt? Herzlich willkommen!

Kathrin Heidinger:
Ja, vielen Dank, dass ich hier sein darf. Zu deiner Frage, ja, was macht das Breitbandkompetenzzentrum? Erst mal freue ich mich. Wir haben gerade Zehnjähriges 
gefeiert, also im geförderten Breitbandausbau und das ist unser Kernthema. 

Mareike Donath:
Herzlichen Glückwunsch.

Kathrin Heidinger:
Dankeschön. Wir begleiten die Landkreise. Also hier im Land Mecklenburg-Vorpommern sind die Landkreise Antragsteller in diesem riesengroßen Förderprogramm, was vom Bund aufgelegt wurde, um eine hochleistungsfähige, jetzt Glasfaser-basierte Infrastruktur aufzubauen. Wir sind die Schnittstelle, die fachliche Schnittstelle zwischen dem federführenden Innenministerium. Anfänglich war es das Energieministerium mit Herrn Minister Pegel und jetzt das Innenministerium. Und wir setzen die Strategie des Innenministeriums um und sind die Schnittstelle zu den Landkreisen und Kommunen, die dann als Antragsteller beim Bund fungieren.

Mareike Donath:
Und was heißt das konkret? 

Kathrin Heidinger:
Also wir begleiten die Landkreise dann im Rahmen der doch sehr komplexen Ausschreibungen. Das sind europaweite Ausschreibungen, wo dann am Ende eben ein privatwirtschaftliches Unternehmen den Zuschlag erhält, um den Ausbau vorzunehmen. Jetzt haben wir uns sehr auf Geodaten fokussiert, nicht fokussiert. Das hat sich so entwickelt. Die Beratungstätigkeit nimmt natürlich ab. Also das Verfahren wird in gewisser Weise standardisiert. Vieles ist bekannt. Die Landkreise haben natürlich auch eigene Kompetenzen aufgebaut. Und jetzt beschäftigen wir uns mit Geoinformationen, die dazu dienen, natürlich herauszufinden, wo sind dann eigentlich noch die unterversorgten Adressen, damit wir wirklich jeden einzelnen Haushalt oder jedes einzelne Unternehmen herausfinden können, um dann die Förderwürdigkeit festzustellen.

Mareike Donath:
Wir gucken gleich noch mal auf den gesamten Prozess, um das tatsächlich zu verstehen. Ich war bei den Anfängen auch mit dabei. Ich kann mich noch persönlich daran erinnern, da gab das gewisse Fristen, als wir noch fleißig mitgeholfen haben, die Anträge da durchzubekommen, um die Gelder einzuwerben beim Bund. Jetzt noch mal Stück für Stück. Ich glaube  tatsächlich, die wenigsten wissen, wie läuft eigentlich der Prozess ganz genau? Wie arbeiten Bund, Land, Kommunen zusammen? Und jeder fragt sich ja am Ende: Wann bin ich angebunden? Und anlässlich eures 10-Jährigen habe ich noch mal auf euren Seiten gefunden: 2,9 Milliarden Fördermittel von Bund und Land sind bislang abgerufen, eingeflossen, sind in Rede stehend. Das ist eine ganze Menge Geld. Ist das schon verbaut?

Kathrin Heidinger:
Nein, verbaut ist es noch nicht. Das ist für mich erst mal auch für mich persönlich eine riesengroße Summe, die ich mir nicht vorstellen kann. Ich kann es mir nicht wirklich in Haushalten vorstellen. Ich kann es mir nicht wirklich in Kilometer vorstellen. Das sind so die Zahlen, mit denen wir arbeiten. Und das Innenministerium kümmert sich natürlich um den Abfluss der Zahlen und der Bund natürlich auch. Aber diese 2,9 Milliarden, das ist immens. Das größte Infrastrukturprojekt in Mecklenburg-Vorpommern.

Mareike Donath:
Ist es das meiste Geld, was nach Mecklenburg-Vorpommern geflossen ist in diesem Kontext? Oder haben andere Bundesländer ähnlich viel?

Kathrin Heidinger:
Nordrhein-Westfalen hat noch mehr Geld bekommen tatsächlich oder mehr abgerufen, sagen wir mal so. Da gibt es aber auch ein paar mehr Menschen.

Mareike Donath:
Ich wollte gerade sagen, das ist auch noch eine andere Anbindungspflicht. Aber wir schauen auf den Bundesdurchschnitt, um das zu verstehen, was heißt das eigentlich? Wie viel Kilometer liegen jetzt in der Erde und sind jetzt alle angebunden? Und sind wir im Bundesdurchschnitt ganz  weit oben? Wie muss man es verstehen?

Kathrin Heidinger:
Das ist das Ziel tatsächlich. Also dass eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur für jeden Endkunden, Teilnehmer, wie auch immer man das nennen mag. Haushalt, Institutionen
und natürlich die Unternehmen. Das ist das Ziel. Im Moment bewegen wir uns. Wir haben eine, machen jährlich eine eigene Datenerhebung bei 64 %.

Mareike Donath:
Von? Also was heißt das, 64 %? Was ist die 100 %?

Kathrin Heidinger:
Die 100 sind alle amtlichen Adressen, die uns bekannt sind. Da liegen wir im Moment bei 481.000. Das ist aber immer eine Zahl, die kann man schlecht in Relation setzen oder schlecht verstehen, was das im Prinzip bedeutet.

Mareike Donath:
Also private Haushalte, Unternehmen gehören dazu. Punkte die irgendwo.

Kathrin Heidinger:
Genau, wir gucken nach Adressen. Also wir wissen nicht, wer unbedingt hinter dieser Adresse steckt. Das ist für uns auch völlig unerheblich. Wir wollen ja, dass jedes Gebäude oder auch jedes Bauland, was dazu bereitstehen würde, um irgendeine Art von Tätigkeit zu gewährleisten. Das wollen wir anschließen.

Mareike Donath:
Ich hatte dich unterbrochen. 64 % sind wir momentan.

Kathrin Heidinger:
Sind wir momentan. Wir kommen von 1,7. 

Mareike Donath:
Ich glaube, das kann man gar nicht so oft sagen, was da an Kraft reingeflossen ist, von Bauunternehmen bis hin zu eben dieses Antragswerk zu beherrschen, die Mittel abzurufen. Da waren ganz viele Menschen mit ganz viel Herzblut dabei, um das zu ermöglichen. Wenn ich da tatsächlich so zurückblickend schaue.


Kathrin Heidinger:
Absolut. Das war wirklich ein großer Kraftakt und ich glaube, es wurde auch schnell erkannt: Die Mittel wurden ja nicht nach Königsteiner Schlüssel verteilt. Da wäre Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der Bevölkerungsdichte natürlich mit sehr viel weniger nach Hause gegangen. Und das war die einmalige Möglichkeit, hier wirklich einen phänomenalen Fortschritt zu erreichen.

Mareike Donath:
Wann haben wir die 100 %?

Kathrin Heidinger:
Gute Frage, wenn's nach mir geht 2030. Aber es ist ja häufig so, wenn ich bei Null anfange, dann habe ich die 80 % relativ, na ja, überschaubaren Zeitraum und die 20 %, die dann am Ende folgen, die werden die schwierigen und da wird es länger dauern. Das glaube ich ist kein Geheimnis.

Mareike Donath:
Woran liegt es? Ich glaube, das ist irgendwo im Grunde genommen abstrakt verständlich. Dann ist es ja auch sicherlich nicht ganz einfach. Wo liegen dann die Adressen? Wie viele Leitungen sind bis dahin zu legen, gerade in Splittersiedlungen usw.? Was sind eigentlich die, um zunächst die 100 % zu erreichen, was sind jetzt die  größten Herausforderungen? 

Kathrin Heidinger:
Die größten Herausforderungen, das ist strukturell bedingt, das ist organisatorisch bedingt, würde ich mal sagen. Im Moment geht es darum, wo sind die überhaupt? Wir müssen das herausfinden. Wir machen im Auftrag der Landkreise sogenannte Markt-Erkundungsverfahren. Das ist sehr verwaltungstechnisch, aber im Prinzip wird gefragt: „Liebe Branche, liebe Telekommunikationsunternehmen, wo habt ihr denn eure Infrastruktur und was plant ihr in den nächsten drei bis sieben Jahren auszubauen?” Und dann werden diese Geoinformationen, die auf uns reinprasseln dann von meinen Kollegen ausgewertet und am Ende haben wir dann adressgenau die Punkte, die zu versorgen sind, also die aus unserer Sicht unterversorgt sind.

Mareike Donath:
Du hast beschrieben: 64 % ist schon enorm viel, was da eigentlich an Arbeit schon drinsteckt. Und dennoch. Wie muss man sich den Prozess vorstellen? Ich kann gut nachvollziehen, wenn man denkt: „Ach, Mensch, da weiß man, wo man zu bauen hat. Zack, Spaten in die Erde, Glasfaser reingelegt, wie zu Hause ein Stromkabel legen.” Wie ist das tatsächlich? Wie lange dauert das? Wie muss man sich so ein Bauprojekt grundsätzlich vorstellen?

Kathrin Heidinger:
Wenn wir von einem Förderprojekt reden, dann gucke ich jetzt erst mal aus Sicht der Kommune. Was muss die alles bewerkstelligen? Sie ist ja erst mal in unserem Fall der Landkreis, wirbt ja Fördermittel ein. Beziehungsweise, davor kommt ja noch so eine sogenannte Marktabfrage. Er muss erst mal wissen, wo sind denn überhaupt die unterversorgten Adressen, wenn er denn genügend zusammenhat? Ja, das ist der Fall.

Mareike Donath:
Wie lange dauert die Markterkundung?

Kathrin Heidinger:
Die läuft in der Regel acht Wochen, also Minimum. Das ist aber nur dieser Abfragezeitraum. Das ist eine sehr gute Frage. Und dann geht es ans Auswerten. Also wir werten ja jährlich eine halbe Million Adressen aus mit den entsprechenden Informationen, die wir von der TK-Branche erhalten.

Mareike Donath:
Wie lange dauert das Antragsverfahren, bevor wir sozusagen zum Unternehmen kommen?

Kathrin Heidinger:
Genau, dann kommt erst mal das Einwerben der Mittel. Sonst kann ich als Kommune oder als Landkreis überhaupt nichts machen, wenn die Finanzierung nicht steht. Darauf hat man erst mal wenig Einfluss. Da reden wir vielleicht von drei Monaten. Und dann kommt der entscheidende Punkt. Dann kommt die Ausschreibung. Das ist ein großer Zeitraum. Wir schreiben hier EU-weit aus. Eine Dienstleistungskonzession, also keine Baukonzession, sondern eine Dienstleistungskonzession. Die ist an Fristen gebunden. Also auch da kann man schon rechnen, wenn es gut läuft. Da schließt sich noch mal ein Teilnahmewettbewerb vorher an mit einer Verhandlungsphase. 18 Monate mindestens. Nur alleine dieses Vergabeverfahren.

Dann kommt der Bieter. Es wird irgendwann ein Vertrag unterschrieben. Ich muss vorher noch mal einen Änderungsbescheid an den Projektträger übersenden. Der prüft das dann alles, ob das Angebot marktüblich ist, guckt sich die Vergabe an und wird alles erschlossen. Das dauert auch eine gewisse Zeit. Dann kann der Landkreis den Vertrag unterschreiben. In der Regel mit dem privatwirtschaftlichen Unternehmen. Und dann merkt erst der Kunde das erste Mal.

Mareike Donath:
Also ich bin jetzt so ungefähr bei zwei Jahren, so wenn man das mal alles so bis hierhin zusammennimmt vom Prozess her.

Kathrin Heidinger:
Rechne eher drei. Also alleine schon die Ausschreibung, wie gesagt, bist du ja schon bei 18 Monaten, dann die Markterkundung, bis die Auswertung steht und die Nachfragen, weil die Datenqualität manchmal nicht so ausreichend ist, wie wir sie benötigen.

Mareike Donath: 
Okay, mit Puffer, okay.

Kathrin Heidinger:
Ist das schon ungefähr mit allen Unwegsamkeiten, die passieren können der Satz. Bis die Unterschrift dann endlich unter dem Vertrag geschrieben werden kann. Und dann kommt der Bau. Und da sind wir im Moment je nach Größenordnung auch bei 36 Monaten. Also im besten Falle ist es so, dass ein Projekt dann mit 6 bis 7 Jahren durchläuft. Aus Sicht der Kommune. Für den Endverbraucher ist natürlich nur sichtbar: Wann kommt das Telekommunikationsunternehmen das erste Mal auf den Endkunden zu und sagt: „Hier bin ich.” 

Mareike Donath: 
Wann liegt der Zettel im Briefkasten? Freude, Freude. 

Kathrin Heidinger:
Genau. Geht los, du musst nur noch unterschreiben. Und dann vergeht ja auch noch eine gewisse Planungszeit, sagen wir mal sechs Monate, bis dann tatsächlich die Bagger rollen. Und das ist ja das, was dann wirklich sichtbar ist. 

Mareike Donath: 

Also sind wir tatsächlich bei sieben, siebeneinhalb Jahren. 

Kathrin Heidinger:
Ja. Und die ersten Projekte waren natürlich geprägt von Corona. Da kamen ganz andere Herausforderungen, nicht nur Corona, sondern dass auch dieser Prozess ja völlig neu war für die Landkreise. Es waren ja Unsummen, die der Landkreistag ja erst mal beschließen musste. Das war ja ein Novum. Wie gesagt, das größte Infrastrukturprojekt.

Mareike Donath: 

Absolut. Das war total spannend, auch in den Podcastfolgen zuzuhören, was da eigentlich jetzt gerade die Herausforderung auch gewesen sind. Aber von ‘21 bis ’25 ja wurden ja gerade die Baumaßnahmen wahrscheinlich ins Auge gefasst und dass wir es jetzt erst sehen, ja, völlig zurecht. Unterm Strich ist doch so: Je mehr Fläche, desto teurer wird's, richtig? Wir sind nicht nur voller Städte, sondern wir haben ja auch viele leere landschaftliche Räumlichkeiten. Dann wird es tatsächlich unattraktiv. Richtig?

Kathrin Heidinger:
Ja. Und die Endkunden, die fehlen. Also wir haben viel Fläche und wenig Kunden. Und nur die Kunden, die dann auch die entsprechenden Dienste, die ja Digitalisierung ausmachen, dann auch abnehmen, sind ja entscheidend. Und dann habe ich vielleicht ganz viel Glasfaser. Aber was nützt mir eine passive Infrastruktur, wenn nichts darauf läuft.

Mareike Donath: 

Das heißt, wir wissen tatsächlich noch gar nicht so genau, wann die letzten Kabel in der Erde liegen werden, weil einfach der Kundendruck nicht da ist.

Kathrin Heidinger:
Der Kundendruck, ja, das wird gerade viel diskutiert. Also das bemängelt die Branche, dass nicht genügend Glasfaserprodukte oder Dienstverträge abgenommen werden, das ist die sogenannte Take-up-Rate, also das ist das Verhältnis zwischen den Anschlüssen, die möglich sind, die man tatsächlich in Anspruch nehmen kann,  zu denen, die tatsächlich einen Dienstvertrag abschließen. Und der Bundesverband Breitbandkommunikation hat dort eine Zahl ermittelt: 27 %. Das finde ich wirklich erschreckend. Wenn das so sein sollte, deutschlandweit. 

Mareike Donath: 

27 % was genau?

Kathrin Heidinger:
Das ist sozusagen die Rate, die, wenn ich 100.000 Anschlüsse habe, zur Verfügung habe und 27.000 nur sagen, ich möchte einen Anschluss. Umso höher. Genau.

Mareike Donath: 

Also ein drittel davon.

Kathrin Heidinger:
Und umso höher diese Rate, umso besser natürlich auch die Ausnutzung des Netzes.

Mareike Donath: 

Heißt dann zwei Drittel sagen: Brauche ich nicht? 

Kathrin Heidinger:
Das ist eine gute Frage. Ich glaube, die ist nicht so einfach zu beantworten. Die ist sehr komplex. Ich würde schon sagen, dass sie es brauchen, aber es gibt viele Hindernisse. Also man muss sich vorstellen, das fängt dabei an, da hat jemand ein neues Haus gebaut, schön gepflastert und da kommt einer. „Oh, jetzt muss ich ja noch mal durch den Vorgarten oder das schöne Pflaster noch mal hochheben.” Das können Gründe sein, zu sagen: „Oh, warte ich vielleicht noch? Ich habe vielleicht noch einen kupferbasierten DSL-Anschluss. Das reicht für mich erst mal für die nächsten fünf Jahre und ich will jetzt keine 2.500 € in die Hand nehmen und vielleicht noch dann meinen Vorgarten unnütz aufbuddeln lassen.” 

Mareike Donath: 

Das heißt von der Hauptleitung. Diese Kosten übernehme ich noch, bis mein Haus tatsächlich mit noch angeschlossen ist?

Kathrin Heidinger:
Es kommt ganz drauf an. Also im geförderten Ausbau ist es ja so, dass ein kostenloser Hausanschluss gebucht werden kann in einer bestimmten Vermarktungsphase. Also wir nennen das sozusagen die erste Vermarktungsphase. Das ist der Zeitpunkt, wo die privatwirtschaftlichen Unternehmen auf die Endkunden zugehen und sagen: „Hier, wir sind es, wir nehmen den Ausbau hier gefördert vor. Mit Bund und Land zusammen.

Und jetzt hast du die Möglichkeit, einen kostenlosen Hausanschluss zu bekommen. Danach, wenn die Planungsphase abgeschlossen ist, dann ist es in der Regel so, dass natürlich auch neue Kosten anfallen. Es muss ja ein Planer rauskommen. Noch mal einmessen und gucken. Ja, wo möchte denn der Endkunde möglicherweise diesen Anschluss auch im Haus platziert haben? Und das verursacht Kosten, die tatsächlich auch dem Endkunden wieder in Rechnung gestellt werden. Das ist ganz unterschiedlich. Von Unternehmen zu Unternehmen. Von 900 würde ich mal sagen bis 2.500 oder 3.500 € pro Hausanschluss. Wenn man im Nachhinein dann diese Frist aus unterschiedlichen Gründen verpassen sollte.

Mareike Donath: 

Wir waren bei zwei Drittel wollen es nicht. Die Hypothese: Woran liegt es jetzt genau? Es liegt zum Beispiel noch ein Kupferkabel da.

Kathrin Heidinger:
Genau. 

Mareike Donath: 

Was für Gründe gibt es noch? Was meinst du? 

Kathrin Heidinger:
„Brauche ich nicht.” Das ist tatsächlich ein Grund. Wir haben hier eine spezielle demographische Struktur. Das muss man einfach so feststellen. Da sind  viele dabei, die sagen, ich komme mit dem Kupfer gut zurecht, ich brauche jetzt kein neues Medium. Und dann natürlich die Inhouseverkabelung. Gerade bei Mehrfamilienhäusern. Das ist noch so ein Knackpunkt. Also wenn ich Besitzer bin von einer Immobilie, wo mehrere Wohneinheiten drin sind. Es ist nicht immer ganz klar, wem gehört die Infrastruktur, die dann im Haus verlegt wird und es verursacht zusätzliche Kosten. Wenn ich mir vorstelle, in einem Altbau, schöner Altbaustuck an den Wänden und plötzlich kommt da jemand und jetzt muss ich hier noch mal so eine etwas unschöne vielleicht Glasfaser-Infrastruktur verlegen. Das gefällt nicht jedem und es kostet Geld. 

Mareike Donath: 

Jetzt wird es kompliziert. Sozusagen, die letzten Meter dort in die Erde zu bringen. Wie viele Kilometer, das hatte ich dich vorhin schon gefragt, sind das? Wie muss man sich das vorstellen, wie viele Kilometer liegt denn da eigentlich jetzt in der Erde, sind über die Fördermittel verbaut worden?

Kathrin Heidinger:
Jetzt aktuell sind es 17.900 Trassen-Kilometer. Also das ist praktisch der offene Graben da, wo die Glasfaser dann reinsoll. Also das praktisch, bildlich kann ich es mir so auch schlecht vorstellen. Ich muss mir erst mal überlegen, das ist ungefähr die Hälfte einer Erdumrundung. Ja und wie viel Glasfaser liegt drin? 57.000 Kilometer. Das wäre dann ungefähr 1,4 mal die Erde umrunden. Das liegt einfach daran, weil die.

Mareike Donath: 

Du hast mehrere Leitungen irgendwie da.

Kathrin Heidinger:
Genau, in so Bündeln gepackt. Das hängt davon ab, welches Verteilnetz ich bediene und wie viel Reserven ich da reinpacken möchte. Deshalb liegen die dann doppelt oder in mehreren Verbünden in diesem offenen Graben. 

Mareike Donath: 

Wenn schon etwas liegt, könnt ihr das auch erfassen, es ist eigentlich alles da? Oder ist das ein Problem, dass man gar nicht weiß, wo liegt möglicherweise schon ein Kabel und ihr müsst genauso auf diese Daten zurückgreifen?

Kathrin Heidinger:
In den Förderprojekten ist es einfacher. Dort sind ja die Unternehmen oder bzw. die Landkreise verpflichtet, auch zu dokumentieren und zu monitoren, wo liegt denn diese Infrastruktur. Und sie sind verpflichtet, das an die Bundesnetzagentur zu melden. Die führen das Gigabit-Grundbuch. Das wurde ja in der Ampelkoalition eingeführt. Dort sind alle mit nutzbaren Infrastrukturen. Alle ist vielleicht das Ziel. Auf jeden Fall dokumentiert die, die so im Land verbaut worden sind und die geförderte Infrastruktur ist ja Open Access, heißt das Wort dafür, pflichtig.

Mareike Donath: 

Was heißt das?

Kathrin Heidinger:
Das heißt, dass der oder das Unternehmen, welches ausbaut, diese Infrastruktur, die mit Fördermitteln erbaut worden ist, auch anderen Bietern, also anderen Unternehmen,
zur Verfügung stellen muss. Das heißt, im besten Falle, dass der Endkunde dann wählen kann zwischen verschiedenen Anbietern, beispielsweise, wie er das im Stromnetz ja auch schon tut. 

Mareike Donath: 

Welche Anbieter sind unterwegs hier in Mecklenburg-Vorpommern?

Kathrin Heidinger:
In Mecklenburg-Vorpommern sind das städtische Energieversorger. Ja, was heißt das genau? Aus Sicht des Endkunden heißt es im besten Falle, dass er nicht nur einen Anbieter oder einen Dienstanbieter wählen kann, sondern zwischen mehreren, sei es Deutsche Telekom, 1&1 und Vodafone. Dass die sich dann auch dieser Infrastruktur bedienen können und ihre Dienste zu marktüblichen Preisen dann anbieten können.

Mareike Donath: 

Wir haben auch noch kommunale Unternehmen, richtig, die sich darum kümmern?

Kathrin Heidinger:
Ja, die bieten auch Dienste an, also hier in West-Mecklenburg ist es die WEMAG, die als Diensteanbieter fungiert.

Mareike Donath: 

Mit der WEMACOM, nicht? Genau.

Kathrin Heidinger:
Mit der WEMACOM, ganz genau. Die bauen die Netze und die WEMAG bietet die Dienste an.

Mareike Donath: 

Welche aktuellen Entwicklungen gibt es auf Bundesebene? Es wird ja viel auch über Regulierung gesprochen. Wie kriegen wir das Thema noch mal mit befördert, auch Bedarfe in Gang gesetzt? Welche aktuellen Diskussionen gibt es da gerade?

Kathrin Heidinger:
Wir hatten gerade einen Bund-Länder-Workshop. Ich habe vernommen, dass viel auf Freiwilligkeit beruht. So ist es ja auch der Wunsch der Branche, möglichst wenig Regulierung. Ich bin gespannt, ob es funktioniert, weil gerade beim Open Access merken wir einfach, dass die Branche da nicht ganz freiwillig mitgeht, dass sehr lange Verhandlungsphasen keine Einigung. Auf jeden Fall, dass es zu lange dauert. 

Mareike Donath: 

Es wird wahrscheinlich auch ein ganz langes Thema bleiben. Dennoch, das gut zu sehen, ein gutes Datennetz zu haben, eine gute digitale Infrastruktur zu haben,  das ist ja eigentlich der Standortvorteil, richtig? Oder der Standort-Parameter, um zu entscheiden: „Siedele ich mich als Unternehmen an, bleibe ich hier, sehe ich hier meine Zukunft?” Das ist sozusagen ja auch mit ein Herzstück einer sogenannten Digitalisierungsstrategie, die jedes Land ja für sich haben sollte. Wie sind wir da insgesamt aufgestellt? Ich versuche, ein Bild zu kriegen. Wir haben Straßen, wir haben Autobahnen, wir haben Kommunal-Straßen. Auch kann ich mir gut vorstellen, dass es beim Thema Infrastruktur genauso aussieht. Es gibt bestimmte Hauptströme, Nebenströme, wie sind die miteinander, wie ist eigentlich das wirkliche Netz vorhanden. Wie ist es miteinander eigentlich. Oder wie ist das Netz ausgebaut insgesamt und wie sind wir angedockt an so ein Bundesnetz?

Kathrin Heidinger:
Ja, das Netz an sich hat verschiedene Strukturen. Das funktioniert eigentlich genauso wie beim Strom, ein bisschen auch wie Straßen. Okay, da ist es nicht der einzelne Endkunde, aber im Prinzip gibt es einen dicken Knotenpunkt, der verteilt das in ein etwas größeres Gebiet. Sagen wir mal, da sind 4.000 Wohneinheiten dahinter. Dann verbindet er einen 
sogenannten Nahverteiler. Und von diesem Nahverteiler werden dann einzelne Verbindungen zu jedem einzelnen Haushalt oder zu jedem einzelnen Gebäude aufgenommen und über den sogenannten POP – Point of Presence heißt das – gibt es dann die Verbindungen in Knotenpunkte, die ablaufen, über Berlin beispielsweise, Frankfurt. Also, dort hat nicht mehr jeder seine einzelne dezidierte Infrastruktur, sondern dort laufen die Datenpakete von allen Nutzern dann zusammen und werden verteilt und abgeführt.

Mareike Donath: 

Gibt es da gleiche Probleme und Diskussionen? Da sind so viele Daten und so wenig Daten wie beim Strom. Oder ist es da eigentlich anders?

Kathrin Heidinger:
Es ist ein bisschen anders, weil wir haben ja eine Paketvermittlung, also das – das ist dann sehr nachrichtentechnisch – also die Dateninformationen werden ja erst mal sozusagen moduliert, dann werden sie in kleine Pakete gepackt und immer verschickt, je nachdem, wie viel Bandbreite man zur Verfügung hat. Und beim Empfänger werden die Pakete wieder ausgepackt. Da ist es nicht ganz so wichtig, wie viel oder wie schnell die ankommen, sondern wie schnell dann tatsächlich dieses Modulationsverfahren aufgelöst werden kann, werden zusammengeführt und dir als Endnutzer dargestellt.

Mareike Donath: 

Am Ende ist ja, was uns ja als Endverbraucher interessiert, dazu zähle ich mich ja: Kann ich in Zukunft oder zeitnah darauf hoffen, das alles reibungslos bei mir zu Hause funktioniert? Oder gibt es dann irgendwann auch Themen und viele Abnehmer? Ja, sozusagen. Wir verändern uns ja unheimlich, viele Dinge, die viel mehr Daten verbrauchen. Der Datenkonsum oder der Datenverbrauch oder das Produzieren von Daten – so rum – wird ja immer mehr zunehmen. Reichen die Leitungen aus? Gibt es dann ja irgendwo, wo man sagt: „Oh, wir hätten noch viel mehr Glasfaser in die Erde legen müssen.” Kommen wir an Grenzen, zeitnah oder nicht?

Kathrin Heidinger:
Die Glasfaserinfrastruktur selber ist erst mal da absolut leistungsstark, das leistungsstärkste Medium, was es derzeit gibt. Also, es ist überhaupt gar kein Vergleich zum Kupfer, wo die Bandbreite einfach physikalisch eingeschränkt ist. Das haben wir beim Glasfaser nicht. Hinzu kommt, dass natürlich diese Modulationsverfahren dann auch eine Entwicklung aufnehmen. Wir können viel, viel schneller und viel, viel kleinere Pakete packen. Ja, jetzt kommen natürlich andere Sachen hinzu, wie zum Beispiel Sicherheit. Da ist vielleicht nicht unbedingt gewünscht, dass sehr, sehr viele Menschen auf einer Leitung surfen. Das können sie theoretisch. Also die Bandbreite ist möglich. Aber vielleicht möchte man das nicht aus sicherheitstechnischen Gründen. 

Mareike Donath: 

Was passiert, wenn beispielsweise die Leitung zerstört wird? Seid ihr auch in dem Bereich unterwegs oder kümmert ihr euch darum?

Kathrin Heidinger:
Insofern, dass wir das in den Ausschreibungen berücksichtigen. Also, wir sind ja dort als technischer Berater aktiv und es war für uns schon von Anfang an klar, wir müssen Redundanzen berücksichtigen. Das heißt praktisch, wenn eine Leitung zerstört wird oder eine Zuführung zu einem POP, dass eine andere georedundante Leitung existieren muss, um diesen POP oder den Betrieb aufrechtzuerhalten. 

Mareike Donath: 

Ist ja der Klassiker. Der Bagger kommt, macht irgendwas und dann zack. 

Kathrin Heidinger:
Absolut. Und es war teilweise auch so, dass die Leitungen dann übereinander lagen. Wenn der Bagger kommt, dann zerstört er auch alle beide, wenn man redundant unterwegs ist. Also darüber wurde gar nicht nachgedacht. Und jetzt im Zeitgeschehen spielt das eine viel, viel größere Rolle. Ich kann mich erinnern, anfänglich wurden wir dafür ausgelacht und gesagt: „Es ist viel zu teuer, was ihr da wollt, es braucht kein Mensch.” Die Erfahrung gibt uns aber recht. Wenn man jetzt die Möglichkeit hat, das zu tun, sollte man es machen.

Mareike Donath: 

Hast du noch weitere Beispiele, wo man sagt: „Oh, wer hätte gedacht, dass das es noch mal ein Thema wird? Und dann hätte man das gewusst, dass...” Wenn du darüber reden darfst.

Kathrin Heidinger:
Ja, ich glaube, ich darf drüber reden, ich erzähl dir auch gerne die. Es ist schon fast eine Anekdote. Also Mecklenburg-Vorpommern wurde tatsächlich belächelt, als die Strategie stand: Wir wollen Glasfaser haben. Es waren viele Bundesländer, die zunächst noch auf Kupfer gesetzt haben und gedacht okay, das reicht aus, wenn wir das ein bisschen aufblasen. Wir haben gesagt, das ist jetzt die einmalige Chance. Oder das Innenministerium hat gesagt, das ist die einmalige Chance, wir machen das jetzt, und zwar richtig. Und da haben viele
große Telekommunikationsunternehmen, ich kann mich genau erinnern, die kamen zu uns gefahren, fünf Leute, schwarze Anzüge, Rechner aufgeklappt. Haben gesagt, das ist Quatsch, das will kein Mensch, was ihr da vorhabt. Das war so, wo das heißt okay.

Mareike Donath: 

Lass es mal einen Moment sacken. Das ist etwas, was sich durchzieht, auch in den Gesprächen und was unsere Zuhörer:innen und Zuschauer:innen immer wieder von mir hören. Oh, ich sehe es und wir hören es. Es verändert sich so schnell. Es wird auch immer schneller gehen. Die Leistungsfähigkeit, die dargeboten werden muss, die Daten, die entstehen werden auch einfach weil sie uns helfen, Dinge zu verbessern, nach vorne zu bringen, zu erleichtern. Wir haben ja ganz viele Hoffnungen an den digitalen Wandel, um unser Leben zukunftsfähig und nachhaltig zu gestalten. Also die Chancen sollten wir nutzen. Das Wesentliche haben wir immer gelernt. Die Ostsee-Anrainer, wo wir am Anfang hingefahren, wie machen die denn das, digitale Infrastruktur. Man muss unbedingt daran denken, das ist die wesentliche Säule des digitalen Wandels und muss so gut wie möglich versuchen, die Infrastruktur hinzubauen. Ob es Glasfaser ist, ob es Funkverbindung sind usw. Das ist das A und O, sonst brauchen wir gar nicht anfangen. Wie sieht es in den Bereichen aus? Funk und WLAN und was man alles machen kann. Das habe ich auch bei euch gesehen. Dass ihr euch damit auseinandersetzt.

Kathrin Heidinger:
Ja, auch dafür ist natürlich die Glasfaser-Infrastruktur, die nicht ganz die Voraussetzungen. Also beim Mobilfunk war ich überrascht tatsächlich, wie viel da noch durch die
also nicht leitungsgebunden, sondern tatsächlich, wie die mit Funk verbunden sind. Das ist natürlich aber schwierig, wenn die Datenmengen einfach zunehmen und das ist ja der Fall. Also, wir alle benutzen glaube ich mittlerweile 4G, also LTE. Das heißt, dass wir natürlich auch viel Video schauen oder gerade wenn diese Großereignisse stattfinden, wo sich Menschen dann einen Funkturm teilen müssen. 

Das geht dann natürlich nicht mehr und die Glasfaserinfrastruktur muss dann anliegen, um diese Datenmengen dann auch vom Funkturm runterzuholen. Ja, und ich nenne es Konvergenz der Medien. Also das ist ja im Prinzip dann nur eine Verlagerung auf ein anderes Medium. Aber ich brauche, wenn ich irgendwo ein Bottleneck hab, also, wo dann nicht genug durchgeht, dann wird es natürlich schwierig. Und die Glasfaser-Infrastruktur ist auch dafür die Voraussetzung, dass ich diese riesigen Datenmengen dann auch abführen kann. Sei es WLAN, sei es Mobilfunk, sei es Satellit. Irgendwann braucht es dann ein starkes Rechenzentrum und Leitungen, die die Datenmengen abführen.

Mareike Donath: 

Kathrin, bei dir laufen die Fäden zusammen. Wenn man das sich anhört, wie war dein Werdegang, wie wird man eine Leiterin des Breitband-Kompetenzzentrums? 

Kathrin Heidinger:
Für mich war es immer wichtig, dass ich eine Aufgabe vertreten kann, die wirklich einen ideellen Mehrwert hat für die Gesellschaft. Das ist sozusagen immer mein Ansporn gewesen und eine Gestaltungsmöglichkeit. Ich habe erst mal, ich bin hier geboren in Mecklenburg-Vorpommern und bin dann, glaube ich, so wie viele dann zum Studium. Bei mir war es vorher
noch eine Ausbildung, dann erst mal nach Hamburg gezogen. Dort habe ich ein Ingenieursstudiengang absolviert an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Habe dann zunächst
beim Lokalfunk gearbeitet und dann gab es einen ganz sachlichen Grund, jetzt wieder zurückzukommen nach Mecklenburg-Vorpommern, nämlich dass ich hier Eigentum erwerben konnte.

Und dann habe ich eine Aufgabe gesucht, habe erst tatsächlich bei einer politischen Landtagsfraktion gearbeitet, auch mit viel Idealismus. Und nach meiner Elternzeit habe ich wieder genau den gleichen Anspruch gehabt und bin dann tatsächlich auf eine Stellenanzeige gestoßen, dachte ich: „Das ist ja Wahnsinn. Also wenn ich hier mein Studium anwenden kann und dann hier dafür sorgen kann, an so einem großen Infrastrukturprojekt mitzuarbeiten, da bin ich dabei.“ Dann habe ich mich beworben. Anfänglich war das ganze Projekt noch angesiedelt beim Zweckverband Elektronische Verwaltung. Was für ein sperriges Wort! Aber ja, so.

Mareike Donath: 

Bisschen gewandert, genau. 

Kathrin Heidinger:
Genau, die vertreten ja die Kommunen. Und dann sind wir gewechselt. Das Projekt zum Datenverarbeitungszentrum, also zum IT-Dienstleister des Landes, wo wir auch jetzt absolut großartige Bedingungen vorfinden. Also wir haben da Zugriff auf große Serverkapazitäten. Mittlerweile brauchen wir die auch, weil wir unglaublich große Datenmengen verarbeiten müssen und können dort einfach professionell unsere Dienstleistung in Richtung Landkreise anbieten.

Mareike Donath: 

Wir bleiben bei dir und kommen damit zur Abschlussfrage. Du kommst aus Mecklenburg-Vorpommern. Mecklenburg-Vorpommern, dein Zukunftsland?

Kathrin Heidinger:
Absolut. Da komme ich her, da will ich bleiben. Das ist Heimat, ganz großes Stück Heimat. Hier fühle ich mich zu Hause.

Mareike Donath: 

Kathrin, schön, dass du hier gewesen bist beim Podcast von „digitales MV”. Herzlichen Dank!

Kathrin Heidinger:
Ich danke dir, Mareike. Vielen Dank!